„Elisabeth“ im Deutschen Theater

19. November 2009 von Philipp Wimmer

Gestern abend war ich mit Freunden im Musical „Elisabeth“ von Michael Kunze und Sylvester Levay. Vor mehr als 15 Jahren in Wien uraufgeführt (geniale Regie: Harry Kupfer) , erlebte das Musical um die „wahre Geschichte der Sissi, Kaiserin von Österreich“ in den darauffolgenden Jahren einen weltweiten Siegeszug, der seinesgleichen sucht.

Wer die original Wiener Fassung kennt, weiss, dass diese Inszenierung nicht unbedingt in die Kategorie „leichte, seichte Unterhaltung“ einzuordnen ist.

Auch die Musik von Levay und das Buch von Kunze versprechen Musiktheater auf hohem Niveau und verlangt dem Publikum einiges ab.

Natürlich wurden die großen Hits wie „Ich gehör nur mir“, „Der letzte Tanz“, „Die Schatten werden länger“ bekannt und sind in Jedermann Ohr. Dass das Musical aber auch sehr düstere, teilweise äusserst dissonante Passagen sowie unglaublich gute Ensemblenummern („Milch“, „Alle tanzen mit dem Tod“) zu bieten hat, ist dem Otto-Normal-Hörer nicht bekannt.

Damals in Wien hat man versucht, das Stück sehr abstrakt zu halten, weg vom Sissi-Kitsch, weg vom traditionellen Bühnenbauten-Theater. Alles war sehr skurril, der Zuschauer brauchte Fantasie und wurde in eine seltsame, morbide Welt hineingezogen.

Als das Stück dann vor einigen Jahren in Essen seine deutsche Erstaufführung hatte, hielt man sich sehr an die niederländische Inszenierung, die durchaus kitschig, bunt und erzählender war. Nun hatte man Sissi wieder auf das Kitsch-Niveau gehoben, das das Musical an sich propagiert.

Anlässlich der Tourneeproduktion hat man den Ur-Regisseur, Harry Kupfer, erneut verpflichtet, um die Wiener Fassung neu aufleben zu lassen.

Was soll man sagen?
Dummerweise gibt es eine DVD-Aufzeichnung aus Wien aus dem Jahre 2005, die in einer Bildgewalt und musikalischen sowie darstellerischen Finesse alle Facetten des Stücks zeigt. Eine grandiose Besetzung, musikalisch top, Bühnentechnik vom Feinsten, ohne dass es dem Publikum bewusst ist.

Es ist selbstredend, dass eine Tourneeproduktion Abstriche machen muss, denn die Bühnenbilder müssen schnell auf- und abgebaut werden.

Kupfer hat es tatsächlich geschafft, den Flair der Originalproduktion auf die Tourneebühnen zu bringen. Anstelle von riesigen Hintergrundprospekten arbeitet er mit Videoprojektionen, anstelle der Hebebühne setzt er hier auf eine Drehbühne. Das funktioniert an sich sehr gut.

Nur wird es dummerweise sehr überreizt. Andauernd öffnet sich ein Türchen im Hintergrund, Darsteller fahren herein, heraus, winken sich zu, singen sich an und verschwinden wieder.

Und wenn sie dann tatsächlich einmal für wenige Momente auf der Bühne verweilen, stehen sie halt rum. Schuld daran ist vielleicht auch die Bühnenbreite des DT. Sie ist einfach zu groß. Das Problem hatten die Darsteller der Rocky Horror Show (siehe Blogeintrag) auch, denn die Bühne wirkte immer seltsam leer. So auch gestern.

Hat man in Wien noch dank Hebeelementen mit mehreren Ebenen arbeiten können, ist hier alles ebenerdig und seltsam „bodenständig“. Gut, dass die monströse Feile, auf der „Tod“ die meisten seiner Auftritte absolviert, in das Bühnenbild übernommen wurde. Denn sobald er sich mit Elisabeth und dem restlichen Personal auf eine Ebene stellt, wirkt er verloren. Das mag an Oliver Arnos Spielweise liegen, aber ich glaube eher an Kupfers müde Regie. Den Tod hätte man durchaus agiler und aggressiver zeigen dürfen, wie es auch die DVD-Aufnahme aus dem Theater an der Wien vormacht. In der Tourneefassung ist der Tod schön, hat eine nette Stimme, aber wirklich anziehend ist er nicht.

Alice Macura (2. Besetzung Elisabeth) wirkt jung, hat eine gute Stimme und konnte eine solide Leistung zeigen. Sauber gesungen, wirklich gut gespielt. Aber auch sie wurde in den großen Momenten („Ich gehör nur mir“, „Irrenhausballade“) von der Regie im Regen stehen gelassen. Als hätte man ihr gesagt: „Bleib stehen, dreh Dich zum Publikum und sing einfach schön.“ Natürlich kann es eine enorme Wirkung haben, wenn Schauspieler sich direkt ans Publikum richten und ihre Gedanken und Gefühle ausschütten. Aber warum muss die Bühne dann in beiden Fällen komplett hell erleuchtet sein? Da würde doch ein Spot auf dunkler Bühne mehr Eindruck machen.

Was mir bei Macura aufgefallen ist, ohne dass ich ihre Leistung schmälern möchte; ganz im Gegenteil: Die Elisabeth ist eine verdammt schwere Rolle, muss sie doch vom 14jährigen Mädchen bis zum hohen Erwachsenenalter ein ganzes Leben in 3 Stunden auf die Bühne bringen.

Aber hier wird wieder einmal klar: Diese Rolle erfordert eine Schauspielerin, die deutlich über 25 ist, die schon gelebt und erlebt hat. Die Stimme muss nicht herausragend sein, aber ich kaufe einer Mittzwanzigerin einfach keine 45 Jahre alte, verbitterte Frau ab, die alles verloren hat. V.a., wenn man es an der Stimme (nicht) hört. Trotzdem, Frau Macura, Hut ab vor Ihrer Leistung! Berührt hat es mich auf alle Fälle.

Das Ensemble ist großartig, sowohl stimmlich als auch darstellerisch. Das freut mich sehr, denn oft werden Ensemblenummern einfach stiefmütterlich behandelt. Aber hier macht es richtig Spaß zuzusehen. In den großen Chorpassagen hatte ich wirklich Gänsehaut.

Wen ich allerdings, leider Gottes, wirklich ganz entsetzlich fand, war Bruno Grassini als „Luigi Lucheni“, Elisabeths Mörder und Führer durch die Geschichte. Nicht nur, dass er unverständlich spricht, auch gesanglich hatte er sich eigentlich nur im Ton vergriffen. Kein Song, keine Passage, die auch nur annähernd die Partitur so wiedergegeben hätte, wie es denn auch notiert ist. Sein großes Solo, „Kitsch“, DIE Nummer des zweiten Aktes, ging total unter. Lustlos, lieblos heruntergedudelt in einem teils unverständlichen Deutsch.

Und das, obwohl er die Rolle des Lucheni schon in Wien über 200x gespielt hat sowie als Erstbesetzung in der Tournee verpflichtet ist. Ne, sorry, aber Herr Grassini geht nunmal gar nicht. Auch wenn`s ungerecht ist, aber da kann ich nur auf Serkan Kayas unglaubliche Darbietung in Wien 2005 hinweisen, die zu Recht auf DVD festgehalten ist. Live vor Publikum, versteht sich.

Jaaa, ich weiss, einige meiner Freunde werden mich wieder zerreissen, weil ich das Stück so zerpflücke, aber ich kann nicht anders. Seit ich selbst den Beruf ausübe, sehe ich v.a. Stücke, die ich so gut kenne, mit anderen Augen und vieles aus der technischen Perspektive: Wie lösen die Kollegen auf der Bühne diese Situation, wie singen sie, wie bringen sie den Text, was ist Inszenierung und was ist die eigene Interpretation der Rolle, etc.

Das hat nichts mit Besserwisserei zu tun, sondern mit einer konkreten Auseinandersetzung mit dem Stoff.

Und weil wir grad bei den Kollegen sind:

„Elisabeth“ ist ein nicht leicht zu singendes Musical, es erfordert von allen Sängern gute Techniken, viel Emotionen. Und es ist klar, dass eine solche Produktion, die 8x die Woche gespielt wird, Kraft und Energie braucht. Und diese muss man sich gut einteilen!

Ich selbst könnte mir nicht (mehr) vorstellen, Musical zu machen, würde ich es nicht durchhalten.

Aber es war schon sehr auffällig gestern (v.a. bei Herrn Grassini), dass sich die Hauptdarsteller stimmlich enorm geschont und zurückgehalten haben. Bis auf die drei, vier großen Nummern wurde nichts, aber auch gar nichts voll ausgesungen. Hätte man die Mikros abgedreht, wäre niemand auch nur über die Rampe gekommen. Und das finde ich schon erstaunlich.

Woran liegt es denn, Deutschland?!

In England oder Amerika erwartet man mind 100% Leistung am Abend. Die Darsteller werden nach ein paar Fehlleistungen einfach ausgetauscht und ersetzt. Sie singen jeden Abend, als wäre es Premiere und Derniere in einem. Jede Performance ist ein Versuch, seine eigene Leistung zu verbessern.

Und hierzulande kann man halt einfach so mal sagen „Ne, heut Abend sprech ich das Lied nur oder flüster vor mich hin“.

Bitte versteht mich nicht falsch: ich könnte diese Leistung im Gesang gar nicht erst bringen!

Und ich erwarte auch keine 150%. Aber wenn man das Gefühl als Zuschauer hat, man bekommt nur 70% Leistung für`s Geld, dann ist das etwas bitter.

Auf der professionellen Ebene hingegen kann ich es nur gut verstehen, weiß ich doch, wie anstrengend eine Dinnertheater-Vorstellung mit 150 Gästen ist, in einem Raum, der eine grauenvolle Akustik hat und man dann 4 Stunden spielen soll.

Aber genau diese Momente wie gestern regen mich zum Nachdenken an und beweisen wieder einmal, dass man auf der Bühne nicht einfach nur abliefern darf, sondern man muss den Moment genießen, auskosten und darf ihn nicht nur als „Job und dann Feierabend“ verstehen. Das Verständnis von Theater geht weit über die Anwesenheit auf der Bühne hinaus.

Liebe Frau Macura, falls Sie das hier irgendwie lesen sollten: Danke für eine gelungene Vorstellung. Es war eine Freude, Ihnen zuzusehen und Sie zu hören.

Fazit:

Für alle, die „Elisabeth“ nie live gesehen haben, bietet sich nun die Chance, das grandiose Werk von Kunze/Levay endlich einmal zu sehen. Es ist ein tolles Stück Musiktheater, die Inszenierung ist interessant und vielleicht nicht für jeden sofort verständlich, aber regt definitiv zu Nachdenken an.

Und wer sich auf „Elisabeth“ einlässt, wird sehen, dass Musical nicht nur „Andrew Lloyd Webber“ und „Cats“ bedeutet ;)

 

 

Barbie`s Befruchtung

9. November 2009 von Philipp Wimmer

Aufruf zu meinem Einjährigen

7. November 2009 von Philipp Wimmer

Hallo zusammen!

Ich habe am 22.11. Podcast-Einjähriges und würde mich sehr über Kommentare und Beiträge, sei es Audio-, Video, Twitter oder Blogeintrag, freuen.

Um dem ganzen auch ein Konzept zu geben, habe ich mir zwei Varianten herausgesucht:
Entweder läuft Euer Beitrag unter der Rubrik „ToHeSeLü ist…“ oder, eine etwas andere Idee, Ihr erzählt von einem Erlebnis mit ToHeSeLü/mir/Torben Henrik Sebastian, egal ob real geschehen oder fiktiv :)

Ich bin gespannt und freu mich sehr!

Ach ja, übrigens: demnächst wird mein Blog (fürs erste) eingestellt und diese Domain umgeleitet auf die neue Seite!

Schaut doch da mal vorbei!

 

Lieber Gruß

 

Backstage bei „HAMLET“

2. November 2009 von Philipp Wimmer

Das war einige Tage vor der Premiere am 29.10.

Wie man sieht, bin ich etwas übermüdet und gestresst.. aber es hat sich gelohnt, wie man am Donnerstag gemerkt hat :)

PRESSEBERICHTE

Aus www.oberpfalznetz.de

Dänenprinz für die Generation YouTube

„Hamlet – mia gangst!“: Die Volksbühne Spinnrad hat den Klassiker einer Modernisierungskur unterzogen

Es gibt ja viele Shakespeare-Adaptionen, aber dieser Mangel an Respekt ist wirklich frech. Hamlet als pubertierendes Problemkind, Claudius und Gertrud in einer Person, Ophelia per Bildschirm zugeschaltet. „Hamlet popularisiert“, sagt die muntere Truppe der Volksbühne Spinnrad. In Mundart. Volksnah. „Endlich dramatisch knapp und griffig“, fasst es Peter Klewitz zusammen.

Der Regensburger Schauspieler und Autor hat sich Shakespeares berühmtestes und vielschichtigstes Werk vorgeknöpft. Bearbeitet, reduziert und auf den Punkt gebracht feierte der Hamlet am Donnerstagabend Premiere im Kegelbahntheater des Spitalkellers in Regensburg.

Der Titel: „Hamlet – mia gangst!“ Heißt soviel wie „Hamlet – geh mir doch weiter!“ Die Mundart lässt sich das Spinnrad auch von einem William Shakespeare nicht verbieten.

Sein oder Nichtsein? Shakespeare oder Peter Klewitz? Das ist hier die Frage. Denn was der Regensburger gemeinsam mit Regisseur Philipp Weiche auf die Bühne bringt, ist ein komplett neues Stück. Nicht Hamlet, Laertes und Polonius stehen hier offiziell auf den Brettern. Vielmehr spielt sich die Spinnrad-Gruppe mehr oder weniger selbst. Mit einer gehörigen Portion Ironie präsentieren sich die Darsteller als kleine Schauspielgruppe, die den Klassiker umsetzen soll.

Diskutierende Darsteller

Sein oder Nichtsein – die Grenzen zwischen Bühnenstück und „Realität“ verschwimmen dabei immer mehr. Das liegt nicht zuletzt am hohen Diskussionsbedarf der Akteure, die die Handlung dafür immer wieder unterbrechen. Denn bei den Darstellern herrschen Unstimmigkeiten. Kirstin Rokita findet es zum Beispiel ganz gut, dass sie Claudius und Gertrud gleichzeitig spielen soll. Die eine Körperhälfte mit Bart und Rüstung auf Mann getrimmt, auf der anderen Seite mit wallender Mähne und lackierten Fingernägeln ganz Frau, schafft Rokita auch den schauspielerischen Spagat zwischen den beiden Personen virtuos.

Philipp Wimmer zaudert derweil nicht nur in seiner Rolle als Hamlet sondern hadert auch als Akteur mit der Inszenierung. Eine spielverderberische Haltung, die schließlich in der völligen schauspielerischen Verweigerung mündet.

Peter Klewitz, eigentlich als Polonius und als Totengräber schon ausgelastet, muss in der entscheidenden Situation einspringen: bei Hamlets Duell mit Laertes – nicht zu verwechseln mit Horatio, der ebenfalls von Holger Wilhelm gespielt wird.

Doppelbesetzungen sind das Markenzeichen dieser Inszenierung, bei der sich am Schluss wohl manch einer wundert, dass insgesamt nur vier Personen auf der Bühne standen. Nicht zu vergessen natürlich Ophelia alias Nina von Düsterlho. Die wird per Bildschirm auf die Bühne projiziert: „Ophelia TV live“ nennt sich das.

Trashig und spaßig

Und dann gibt es da noch den Regisseur. Als „Stimme aus dem Off“ schaltet sich Philipp Weiche regelmäßig hinzu. Gesehen hat diese an allem herummäkelnde Nervensäge angeblich noch keiner der Schauspieler: Der Regisseur inszeniert ausschließlich virtuell. „Dies ist ein Hamlet, wie man ihn noch nie erlebt hat.“ Damit verspricht die Volksbühne Spinnrad nicht zu viel. Trashig und spaßig aufgearbeitet ist dies ein Hamlet für die Generation von YouTube und Facebook.

„Hamlet – mia gangst“ läuft noch am 31. Oktober, am 6., 7., 20., 27. und 28. November sowie am 4. und 5. Dezember um jeweils 20 Uhr im Kegelbahntheater im Spitalkeller, Alte Nürnberger Straße 12 in Regensburg. Karten unter www.volksbuehne-spinnrad.de sowie unter Telefon 0941/7058898 oder 0176/66408149.

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Aus der „Mittelbayerischen Zeitung“

„Hamlet“ als groteske Mundart-Tragikomödie
Die Volksbühne Spinnrad inszeniert das Shakespearestück für die Generation Facebook.

REGENSBURG. Ist die zarte Ophelia nicht eine Projektionsfläche? Der Wünsche Hamlets, ihres Vaters Polonius, des Königs Claudius und seiner Frau Gertrud? Was also liegt näher, als sie nur als Projektion auftauchen zu lassen? Meint der Regisseur. Aber wer kennt den überhaupt? Schauspieler wie Zuschauer hören seine mokanten Anweisungen nur aus dem Lautsprecher. König Claudius und Königin Gertrud sind ein- und dieselbe Person. Verwunderlich, dass bisher noch kein Theater darauf gekommen ist, Hamlets Apostroph an den König: „Meine liebe Mutter!“ und seine Erklärung „Vater und Mutter sind Mann und Frau. Mann und Frau sind ein Fleisch. Also: Meine liebe Mutter…“ so konsequent umzusetzen.

Aber auch Horatio, Hamlets Freund, und Laertes, sein finaler Gegner, werden in dieser Inszenierung mit ein und demselben Schauspieler besetzt. „Freund und Feind – ein Wechselbalg“, findet der Regisseur. Trotz all dieser Eigenwilligkeiten und einer absolut schrägen Inszenierung bietet „Hamlet – mia gangst“, die mundartliche Popularisierung des Bühnenklassikers auch Shakespeare-Kennern, Germanisten und Anglisten hoch vergnügliche Wiedererkennungsaspekte.

„O schmölze doch dies allzu feste Fleisch, zerging und löst in einen Tau sich auf!“ wünscht sich Hamlet. Das Spinnrad findet dazu die adäquate bayerische Übersetzung: „Mia gangst!“

Premiere am Donnerstag, 29. Oktober, 20 Uhr, in der Volksbühne Spinnrad im Spitalkeller, Alte Nürnberger Straße 12. Karten: Tel. (0176)66408149 oder www.spinnrad-volksbuehne.de

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Aus der „Mittelbayerischen Zeitung“

„Bin i oana oder bin i koana?“ Volksbühne Spinnrad spielt hinreißend einen verwirrenden „Hamlet“.

REGENSBURG. Von Thomas Göttinger, MZ

So kann’s zugehen am Theater: Der Peter muss aus Personalmangel jetzt auch noch den Totengräber spielen. Dummerweise spielt er aber bereits den Polonius, was, der gute Shakespeare hat es so gewollt, nun dazu führt, dass der dann tote Polonius als Totengräber seine ebenfalls tote Tochter Ophelia eingraben wird.

Doch damit nicht genug: Der Totengräber, also der Peter, muss auch für den Philipp einspringen, weil der sich als Hamlet lieber verweigern und partout dem obligatorischen Duell mit Laertes aus dem Weg gehen will. Irgendwie ist das aber eh schon egal, hat sich Holger als Laertes doch längst dafür entschieden, das Duell auf dem Golfplatz zu suchen, um Hamlet beim Abschlag gekonnt mit einem „5er Eisen“ abzurasieren. Da trifft es sich gut, dass der Totengräber Peter als noch lebender Polonius ein leidenschaftlicher Golfer gewesen ist…

Es geht schlichtweg rund, um nicht zu sagen: drunter und drüber in Peter Klewitz’ komplett durchgeknallter, aber hochintelligenter Mundart-Trash-Version „Hamlet – mia gangst“, die am Donnerstag bei der „Volksbühne Spinnrad“ Premiere hatte. Der Satz der Sätze aus dem Shakespeare-Klassiker wird zu „Bin i oana oder bin i koana?“, Hamlet (Philipp Wimmer) mutiert zum Gothic-Punk, Königin Gertrude und König Claudius sind passenderweise ein und dieselbe Person (Kirstin Rokita) und Ophelia (Nina von Düsterlho) existiert gewissermaßen nur virtuell auf dem Flachbildschirm im hauseigenen „Ophelia TV“.

Virtuell auch der Regisseur Peter Weiche, der als Stimme aus dem Off in seine Inszenierung eingreift, was beständig dazu führt, dass die Schauspieler im wahrsten Sinne des Wortes aus ihrer Rolle fallen. Überhaupt ist alles mehr öffentliche Probe als Aufführung, Theater im Theater oder Stück im Stück, wenn man denn so will, ein hoch amüsantes Ringen mit dem Stoff und dem prekären Dasein von Theaterexistenzen, das, wie es der Peter gleich zu Beginn andeutet, zwischen „Billig“ und „Avantgarde“ changiert, zwischen Kammerspiele und Komödienstadel, kurz: die Hochkultur auf RTL-Format trimmt und dabei trotzdem vor Esprit nachgerade übergeht.

Okay, nicht alles reißt einen da vom Hocker. Der Dialekt beispielsweise müsste gar nicht sein, und die eher langatmigen Erklärungen zum Fortgang des Stückes nerven mehr, als dass sie zum Erkenntnisgewinn beitragen. Aber das ist schnell vergessen, wenn beispielsweise der Geist von Hamlets Vater seinem Sohn als „Darth-Vader-Verschnitt“ samt zum Laserschwert umfunktionierter Taschenlampe erscheint oder Holger Wilhelm (sinnigerweise als Laertes und (!) als Horatio besetzt) das Publikum dazu auffordert, unter anderem den finalen Höhepunkt des ehebrecherischen Koppulationsaktes zwischen Claudius und Getrude mit einem leidenschaftlichen „Ui“ nachzustellen.

Und so sind dann auch die Zuschauer noch vor der Pause als jene windige Schauspieltruppe, die dem Königspaar vor Augen führt, was der Dänenprinz bereits weiß, urplötzlich mittendrin in dieser munter vor sich hin wurstelnden Hamletmaschine, bei der am Schluss zwar nicht alle Fragen geklärt sind, gute Unterhaltung aber garantiert ist. Unbedingt ansehen!

Vorstellungen: Sa., 31. Oktober, 6., 7., 20., 27., 28. November, 4. und 5. Dezember, 20 Uhr, Spitalkeller, Alte Nürnberger Straße 12; Kartentel. (0941) 7058898

Meine iPhone-Apps (Update)

1. November 2009 von Philipp Wimmer

DIESER EINTRAG WIRD IMMER WIEDER AKTUALISIERT.
Also nicht wundern, wenn er mal wieder erscheint :)

Hier mal meine derzeitigen Apps, vielleicht findet der eine oder andere was Interessantes.

Meine Top-Apps, nutze ich (fast) täglich

Update 01.11.2009

Update 08.08.2009

Update 26.07.2009

  • Secret of Monkey Island (DER Adventure-Klassiker, perfekt umgesetzt. Der Hammer!)
  • Taxi Drive (wer „Flight Control“ kennt und liebt, braucht es nicht unbedingt)
  • Worms (gut umgesetzer Klassiker, allerdings läuft das App noch nicht fehlerfrei)

Update: 3.07.2009

  • Rolando 2 (Was „Loco Roco“ für die PSP, ist „Rolando“ für das iPhone!)
  • Tumblr (die Mini-Blog-Software. Meine Tublr-Notizen findet ihr hier)
  • Postman (nette Idee, gute Umsetzung, aber eigentlich überflüssig)

Update: 20.06.2009

  • MyBrute (nun auch endlich für`s iPhone)
  • DoodleJump (genial einfach, aber Suchtgefahr pur)
  • iShift (geile Spielidee, super umgesetzt)
  • Tweetie (der beste Twitter-Client)
  • Beejive (ein Instant Messenger-Sammeldienst)
  • The Sims 3 (muss ich dazu noch was sagen?!)
  • Remote (ein Must-Have für alle iTunes-Nutzer)
  • Facebook (das App zum Massen-Social-Media-Network)
  • Flight Control (Achtung, Suchtpotential)
  • Tap Tap 2 (Cooles Musik-Spiel)
  • Fahrplan (in Großstädten unerlässlich)
  • Pop (entspannend und spaßiges Spiel für Zwischendurch)
  • Mobile Butler (damit man eine Übersicht über die Kosten hat)
  • RJDJ Album (man muss es erlebt haben)
  • AE: Original (ein interaktiver Spielfilm, sehr witzig und spannend)
  • Things (toller Organizer)
  • Pocket God (manche sagen „Schwachsinn“, ich sag „genial“)
  • Audioboo (Mini-Podcast-Software für Unterwegs, meine Audioboos sind hier)
  • Free RSS (einfacher, aber gut bedienbarer RSS-Reader)
  • Evernote (wer kennt es nicht?)
  • Shopper (der beste Einkaufszettel weit und breit)
  • Birdhouse (eine Art Offline-Notpad-Client für Twitter)
  • Tap Tap (Der Musik-Spiel-Hit)
  • Around me
  • ZugInfo (der Name ist Programm)
  • Wikipanion (die Mini-Wiki immer dabei)
  • Bloom (entspannende Art, Musik zu machen)
  • Stern.de (das Nachrichten- und Boulevard-Portal für Unterwegs)
  • Leaf T-Bone (man muss es selbst im „World Stage“-Modus gespielt haben!)

Die Hervorgehobenen gehören zu meinen absoluten Top-Apps!

Viel Spaß beim Stöbern.

Freu mich über jeden (Geheim-)Tipp und praktische News! Schickt mir Eure Lieblings-Apps an mail@toheselue.com oder hinterlasst einfach einen Kommentar für alle!

Horror-Schrott

31. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Liebe Horror-Fans da draussen,

pünktlich zu Halloween hab ich gestern einen Film gesehen, der die Bezeichnung „Horror“ eigentlich nicht wirklich verdient. Drauf gekommen bin ich durch Caliban. Drag Me To Hell, der neue Streifen von Sam „Tanz der Teufel“ Raimi. Eine ziemliche Enttäuschung. Nicht nur die Story, auch die Umsetzung und die schauspielerische „Leistung“ war unspektakulär, auch die Gradwanderung zwischen „Hohooo sind wir gruselig“ und „Hihiii sind wir lustig“ ist nicht so wirklich gelungen.

Das Einzige, worüber ich wirklich lachen konnte, war das Finale im Grab und die Szene, in der die Katze geopfert wird. Das waren so „subtile“ Momente, die wirklich lustig waren.

Ansonsten… nee, nicht wirklich.

Da dann doch lieber zum 200. Mal „Braindead„, der Gipfel der Geschmacklosigkeit ;)

@NinaBerlin und @DaniLuna1983

30. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Es gibt Menschen, die tauchen plötzlich aus dem Nichts auf und treffen mitten ins Herz.

Es gibt Leute, die Podcasting, Blogs, Web 2.0 total doof finden, überhaupt nichts von der „Generation Internet“ halten.
Chats und Social Media-Netzwerke sind für sie ein Teufelszeug.

Aber wie schon eingangs erwähnt, kann man auch auf wunderbare Personen treffen, für die man sich gern freiwillig die Musik und das „Gelaber“ in einer Warteschleife anhört :)

So eben bei Nina und Dani aus Berlin. Die beiden Mädels sind die Begründer- und Macherinnen vom Podcast „Berliner Warteschleife„, und ich hatte das Vergnügen, die zwei Anfang des Jahres in Berlin kennenzulernen. Und seitdem verbindet uns … nunja … nicht nur die Leidenschaft Podcast, Blog, Twitter, sondern auch noch viel mehr.

Schön ist es, von den beiden zu hören, denn wenn jemand den Stempel „Sympathieträger“ verdient, dann gehören die beiden „Wessies“ (*g*) ganz weit oben auf die Liste.

Liebe Dani, liebe Nina, vielen Dank (auch im Namen von Albert und Annabell) für das Päckchen, ich war eben sehr gerührt!!
Hoffe doch auf ein baldiges Treffen auf der Bühne, die man „Welt“ nennt :)

Alles Liebe aus dem Süden in die Hauptstadt (meines Herzens)

Der Philipp

PS: Ich bin Berlin!!! ;)

Somewhere over the Rainbow

29. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Hey,

ich fass es nicht. Nach knapp 10 Wochen, die (Achtung, hintergründiger Wortwitz) „vergingen wie im Zug“ haben wir heut abend tatsächlich Premiere mit „HAMLET – Mia gangst!“ im Spitalkeller, Regensburg.

Fazit:

• Im Juli Anfrage bekommen, ob ich den Hamlet spielen möchte…auf bayerisch
• zugesagt und gefreut, dass ich im Winter beschäftigt bin und nicht nur Dinnertheater spiele
• „Konzeptionsgespräch“ Anfang August, bei dem ich Kollege Holger und Regisseur Philipp kennenlerne
• Konzept klingt spannend, lustig, trashig und innovativ
• Es wird eine kurze „Vorprobenzeit“ von knapp 2 Wochen beanschlagt, eigentliche Proben auf 3 Wochen im Oktober datiert.

Und von diesem Tag an war ich eigentlich täglich von August bis heute in Regenburg, bzw. im Zug.

Leute, was soll ich sagen:
Es hat sich gelohnt.
Nicht nur, dass das Publikum eine wirklich spannende Interpretation des Hamlets serviert bekommt, auch ich habe, dank Philipp und Kollegen, eine ganze Menge über mich gelernt und mich weiterentwickelt.

Ähnlich wie auf Andechs habe ich meine Grenzen erneut kennengelernt und es ab und zu geschafft, sie zu übertreten. Kein Kommen ohne Gehen, kein Weiterkommen ohne Scheitern.

Wenn ich mir das Jahr 2009 so anschaue, dann wird immer klarer, dass ich meinen Platz auf der Bühne gefunden habe und nicht mehr missen möchte.
Die Trennung von meiner Agentur hingegen gibt mir nun wieder Motivation, auch im Film- und Fernsehgeschäft wieder aktiv zu werden durch Bewerbungen.

Auch wenn 2009 finanziell ein…nunja… war, so bin ich dafür beruflich weitergekommen. Und dafür sag ich danke.

Come what may (and money)…. aber the Show WILL go on again!

ToHeSeLü #71: Mein Mac rauscht!

23. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Leider Gottes heute nur mit dem Mikro meines Macbooks, das dummerweise den Lüfter angeworfen hat!
ToHeSeLü – der Podcast hat bald Einjähriges, und zwar am 22.11.09 !
Ich würde mich sehr über (Audio-)Kommentare und ähnliches von Euch freuen!! :)

anhoeren

ToHeSeLü im Kino

23. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Ab heute abend läuft im Regensburger Garbo-Kino dieser Trailer!

Regensburg in Dänemark?!

19. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Endlich ist es soweit:
Die Premiere von „HAMLET – Mia gangst!“ steht bevor!

Noch 10 Tage, dann heisst es im Spitalkeller (Alte Nürnberger Straße 12): „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“. Nur um am Ende festzustellen, dass der „Rest Schweigen ist“… und wir uns alle einig sind: „Nur so kann man den Hamlet überhaupt noch spielen heutzutage.“

Unsere Probenphase war dann doch länger, vieeel länger als geplant, aber das Resultat kann sich sehen lassen. Ein Hamlet, wie man ihn noch nie gesehen hat. Trashig, spaßig aufbereitet für die Generation Web 2.0.

Es herrscht Unruhe in Dänemark. Der alte König, Hamlet Senior, ist tot, sein Bruder Claudius heiratet die zurückgebliebene Königin Gertrud. Hamlet Junor ist wütend, sehr wütend. Als ihm der Geist seines Vaters erscheint und ihm mitteilt, dass er hinterhältig von seinem Bruder getötet wurde, beschliesst Hamlet Rache. Dummerweise stellt sich ihm ein übermächtiger Feind in den Weg: das Gewissen. Die Depression. Und so steuert Dänemark langsam aber sicher auf den Untergang zu.

Schnitt.

4 Schauspieler, die ums Überleben kämpfen, auf einer kleinen Off-Bühne. Ach Du Scheisse: öffentliche Probe. Sie sollen den Shakespeare-Klassiker probieren. Blöd nur, dass sich das Ensemble nicht so ganz einig ist über das Projekt: „Wir müssen Hamlet popularisieren. Mundart! Volksnah!“
Das wäre nicht so das Problem, wenn es nicht innerhalb der Gruppe Spannungen gäbe. Der Schauspieler des Hamlets ist nicht nur überheblich, sondern hat am laufenden Band neue Ideen, wie man das Stück ummodeln könnte.

„Nein, so nicht.“ kommandiert der berühmte Regisseur aus dem Lautsprecher. Gesehen hat ihn noch niemand. Er inszeniert ausschließlich virtuell und schaltet sich immer wieder zu den ungünstigsten Zeitpunkten ins Geschehen ein. Und nicht nur das: Gertrud und Claudius werden von einer einzigen Darstellerin gespielt, Horatio und Laertes von einem sensiblen Schauspieler. Polonius muss nebenbei den Totengräber geben, und Ophelia, DIE Traumrolle für jede Schauspielerin, ist gestrichen. Gestrichen? Nein, so einfach kommt die Gruppe nicht davon. Eine..nunja…“Freundin“ des Regisseurs wird einfach per Videostream auf die Bühne projiziert und gibt Anweisungen von einem Flatscreen.

„Ja, mia gangst“, denkt sich da nicht ganz zu Unrecht unser Hamlet. Steht ihm ja nicht nur diese „unprofessionelle“ Truppe im Weg, sondern auch die alles entscheidende Frage: „Sein oder Nichtsein.“

Und am Ende sind dann doch alle „over the Rainbow“.

Tja, das ist grob gesagt unsere Hamlet-Fassung. Bearbeitet, reduziert und auf den Punkt gebracht von Peter Klewitz, inszeniert von Philipp Weiche.

Zu sehen sind
Kirstin Rokita als Claudius und Gertrud
Nina von Düsterlho als Ophelia
Peter Klewitz als Polonius und Totengräber
Holger Wilhelm als Laertes / Horatio
ich als Hamlet
und
Philipp Weiche als „Stimme aus dem Off“

Ich bin sehr gespannt, wie das bei den Leuten ankommt. Ich kann nur sagen: DAS wird eine Mordsgaudi.
Und das allerbeste an der Sache: So verstehen auch Nicht-Theatergänger den Hamlet. Und Shakespeare-Fans entdecken ganz neue Seiten an den Charakteren. Selbst Leute, die Theater hassen, werden ihre Freude haben. Sehen sie doch Darsteller, die nicht wissen, wohin der Abend führen wird ;)

Zuhause (eine Kurzgeschichte)

17. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Es war einmal ein kleiner Junge, der lebte zusammen mit seinen Eltern in einem Haus. Das Haus war blau und hatte viele Fenster. Jeden morgen nahm die Mutter ihren Sohn an die Hand und führte ihn in den Garten. Dort sagte sie zu ihm: „Mein Kind, jedesmal, wenn Du zum blauen Himmel hochschaust, wenn die Wolken über diesen Himmel ziehen und die Sonne straht, dann wirst Du an unser blaues Haus denken. An Dein Zuhause. Und an uns, Deine Eltern.“

Der Junge verstand nicht.

Als der Junge erwachsen war, führte er seine Mutter an der Hand hinaus in den Garten. Sie blickten auf die Fassade des Hauses und sahen, dass das Haus schon lange nicht mehr blau war. Die Farbe war abgeblättert, verblasst, die Zeit hatte sich festgefressen. Der Junge sagte zu seiner Mutter: „Jedesmal, wenn ich zum Himmel schaue und sehe, wie die Wolken ziehen, die Sonne versucht sie zu durchdringen, denke ich zurück an unser blaues Haus. Unser Zuhause. Und an Euch.“
Die Mutter lächelte.

Als der Junge eines morgens erwachte, ging er in den Garten, sah hinauf zum Himmel, ließ die Wolken vorbei ziehen und schloss die Augen. In seiner Erinnerung war das Haus blau, der Himmel strahlend blau und seine Mutter lächelte zufrieden. Sie war nun zuhause. Und er dachte an sie zurück.

(© Philipp Wimmer, 17.10.2009, geschrieben am Hauptbahnhof in Regensburg)

ToHeSeLü #70: Ophelia muss ran

14. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Kaum zu glauben, schon (über) 70 Folgen vom ToHeSeLü-Podcast.
Jetzt gibt es ihn dann ziemlich bald 1 Jahr, und ich komme gerade dorthin zurück, wo es angefangen an: auf der Bühne, auf DER Volksbühne Spinnrad. Im November 2008 habe ich hinter den Kulissen vom „Weibsteufel“ die erste Episode aufgenommen, und nun spiel ich am gleichen Theater den Hamlet.

Nachdem sich unsere Produktion immer mehr als trashig, spaßig, wirr, chaotisch und einfach göttlich-geil erweist, möchte ich Euch ein paar Ausschnitte nicht vorenthalten, die während des Drehs für unsere digitale Ophelia entstanden sind.

Ihr werdet nicht alles verstehen, aber es spiegelt unsere tolle Arbeitsatmosphäre und den teilweise sonderbaren Humor unseres Theaters und somit auch der „Hamlet“-Produktion wider ;)

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Yes, I twitter

8. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Ja, ich twittere. Jaaa, ich bin Facebook-Benutzer. Neein, ich benutz kein XY-VZ. Ja, Gayromeo ist mir nicht unbekannt. AIM? Kenn ich. ICQ? Ja, gehört, aber selten benutzt? Skype? Klar, warum nicht hin und wieder.

Oh Mann, ich bin sooo 2.0 !

Auch wenn ich sagen muss, dass Twitter und Facebook wohl jene Plattformen sind, auf denen ich mich am meisten aufhalte. Hm, vielleicht teilweise zu viel, kann gut sein!
Aber immerhin habe ich darüber viel (un-)nützes Wissen erfahren und viele nette, interessante Leute kennengelernt.

Und in Zeiten von iPhone und Co, ist das Twittern schon ein regelrechter Volkssport geworden. Klar, es wird viel viel Müll getwittert, da will ich mich gar nicht ausnehmen. Aber es ist immer noch unterhaltsamer als Chatten. Und unverbindlicher. Ausserdem werden so Informationen, die VIELLEICHT interessieren, an die breite Masse abgegeben, dank der Funktion RT.

Twitter macht süchtig. Wer früher Chatcity und all jene Portale benutzt hat, findet auch hier die geeigneten Leute, denke ich! Allerdings verstehe ich auch, dass sich viele Leute über das Micro-Blog-System aufregen, es ablehnen oder gar dagegen protestieren. Leute, ich respektiere das, aber macht mich deshalb nicht blöd an, nur weil ich mich 140 Zeichen lang verbreite.

Früher ging das alles über Piratensender, über interne Firmennetzwerke, über Brief, dann eMail… heute, in Zeiten von Podcast und Blogs ist der Informationsfluss ein anderer. Aber deshalb doch nicht schlechter?!
Vielleicht ist es unsere Aufgabe, in dem gigantischen Überangebot zu lernen, was wir für wichtig halten. Und somit auch ein Stück über uns selbst zu lernen. Ich denke, also bin ich. Ich twittere, als will ich auch wissen, was da draussen passiert. Und wem was passiert, mit wem und wo. ;)

Was für Plattformen benutzt ihr? Und habt ihr wirkliche Kontakte geschlossen? Das interessiert mich! Schreibt mir Mails und Kommentiert eifrig hier oder auf Facebook!

Würde mich freuen, wenn ich mal so erfahre, welche Twitterer hier meinen Blog lesen, gebt Euch doch zu erkennen (jaa, viele kenn ich ja schon!)

Lieber Gruß und frohes vögeln…äh zwitschern!

Philipp

Schreckschuss

3. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

Ups, ich glaub die Podcast-Folge #69 hat ein paar Hörer abgeschreckt…

Falls dem wirklich so sein sollte, dann kommt bloss nicht zum HAMLET Ende des Monats. Meine Mutter hat schon angedroht, mich zu enterben. Und ich hab dem Huhn angedroht, es live im Theater zu schlachten, falls es mir auf den Kopf macht!

Und alle haben Angst vor Dr. Prokto und seiner Anal-Sonde. Au weia….das wird ja mal ne Sache…stöhn.

ToHeSeLü #69: Keine Demokratie

1. Oktober 2009 von Philipp Wimmer

„Auf dem Theater gibt es keine Demokratie“.

Der Satz war gestern das Highlight eines relativ versemmelten Tages.

In dieser Episode hört neben mir meine Kollegen Kathrin (Ophelia) und Philipp (Regie) aus Regensburg. Zusammen arbeiten wir an „Hamlet – Mia gangst!“.

Wer das hier hört, der hat ne klitzekleine Vorahnung von dem, was da auf die Zuschauer zukommt. Eins ist klar: es wird ne Mordsgaudi für alle Beteiligten ;)

anhoeren

Helden des Alltags

28. September 2009 von Philipp Wimmer

Jeder von uns kennt sie, die Weisheiten des Alltags. Seien es die Bauernweisheiten, die Glückskekse beim Asiaten, die Kalendersprüche. Aber hin und wieder gibt es diese kleinen Worte, die einen zum Nachdenken bringen. Mein All-Time-Fav ist nach wie vor

Was für den Vogel die Kraft seiner Schwingen
das ist für den Menschen die Freundschaft.
Sie erhebt ihn über den Staub des Alltags.

Nicht unbedingt kitschig, aber hat viel Wahres. Deshalb möchte ich diesen Eintrag ein paar meiner Freunde widmen, die immer für mich da waren und nach wie vor da sind.

Bine • Caliban • Alex • Eva • Nessi • Angie • Matthias • Björn

Was für Weisheiten, Sprüche und Sprichwörter kennt ihr so? Ich freu mich auf Eure Kommentare!

Freunde sind das Salz in der Suppe

Freunde sind das Salz in der Suppe

Elektroschocktherapie auf der Bühne

28. September 2009 von Philipp Wimmer

Eines meiner Lieblingsthemen derzeit: „Next to Normal“, die neue Hit-Show am Broadway, die sich mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzt.

Dieser Song, „Feeling Electric“, wurde für die Broadway-Fassung gestrichen und durch eine andere Nummer ersetzt. Leider, denn sowohl der Song als auch die Inszenierung ist echt grandios.

Diana, Mutter einer Tochter, liebende Ehefrau, fällt nach dem Tod ihres Sohnes in schwere Depressionen. Mit zunehmender Erkrankung entwickelt sich eine bipolare Störung. Die Ärzte versuchen es mit Medikamenten, und schlussendlich wird sie zur Elektroschocktherapie überredet. Sie verliert ihr Gedächtnis, und die Familie sieht das als Chance, ihr eine bessere Vergangenheit einzureden. Leider haben sie ein kleines Detail vergessen…

Und dieses Lied zeigt Diana in ihrer Therapie. Ihre Tochter Nathalie hingegen verfällt langsam aber sicher den Drogen, von daher durchleben Mutter und Tochter ähnliche Halluzinationen.

Mein Tipp für alle, die Rock-Musik mit tollen Texten mögen: Hört unbedingt rein in „Next to Normal“. Es lohnt sich.

Meine Audioboos bei Podster

27. September 2009 von Philipp Wimmer

Endlich ist es soweit:
Meine Audioboos, quasi mein „neuer“ Podcast, ist endlich bei Podster zu finden, zu hören und zu abonnieren. Einfach auf das Logo unten klicken :)

ToHeSeLü`s Audioboos

Helstambat!

25. September 2009 von Philipp Wimmer

Helstambat!

Helstambat knugglkur. Knurlagr pfifft jalomka tsoi?

Tremmant, tremment, tremmint! Solek jhack, solenmk snuffut.

Sketschr kfllkaa, maybr rulafftu knurlagr örrfl. Solek hararr men kojat!!

Smenta hulimani kilaz fremata sone hempa laitrazo meka rums. Tremmant!

Geflik jhack solenmk hurzafre, solek?!

Helstambat!

Wer sich jetzt fragt, was das bedeutet, welche Sprache das ist:

Wer genau liest, der findet es schon heraus! :)

Der Waldschrat (Teil 10)

18. September 2009 von Philipp Wimmer

Elsbeth musste lachen. So ein Unsinn! “Eine neue, freie Welt”. Dörte hatte schon viel Geschichten und Märchen erzählt, aber das war die mit Abstand komischste. “Wie, eine neue, freie Welt? Wir sind doch frei!”, kicherte Elsbeth. Dörte sah wehmütig, fast mitleidig an. Das kleine Mädchen hatte keine Ahnung. Vielleicht war es auch besser so…

“Ach weisst Du, Elsbeth, wir leben hier…behütet…in einem Wald, in einer Welt, in der es nichts Böses gibt. Jedenfalls glauben und hoffen wir das. Aber wer weiß, was es da draussen, ausserhalb des Waldes noch gibt.”

“Vater hat gesagt, ausserhalb des Waldes wäre ein großer Urwald, in dem viele seltsame, böse, laute Geschöpfe wohnen, die es nicht abwarten können, ein kleines Mädchen vom rechten Wege abzubringen. Und der Waldschrat ist einer dieser bösen Geister, die wie Zeberus, der Höllenhund, die Grenze bewachen. Aber ich bin mir sicher, dass irgendwann ein stolzer Ritter kommt und das Monster tötet, so dass wir vielleicht einmal den Wald besuchen können.”

Dörte seufzte. Wie viel Leichtigkeit doch in Elsbeth steckte. Wie wenig Gedanken sie sich (noch) machte über das, was ihr bevorstand. Wie lange wollten die Eltern dieses Leben noch führen? Die Ki….DAS Kind fern der Realität aufwachen lassen? Erste Opfer hat das Leben in der Vergangenheit schon gefordert. Und sie, die mittellose, hatte dicht gehalten. Gegen Bezahlung dicht gehalten. Sie schämte sich.

Der kleinen Elsbeth Moral beibringen, falsche Moral, und selbst… es gab dafür keine Entschuldigung.

Wenn die Eltern wüssten, dass sie…   dass sie…. “Ich muss heut Nacht unbedingt wieder raus”, schoss es ihr durch den Kopf.

“Dörte, und wieso sagtest Du NEUE Welt?”
Schlagartig war Dörte wieder in ihrer derzeitigen Realität.

“Nun, Elsbeth, weil sich diese Welt täglich neu erfindet, sich stetig erweitert und viele viele Menschen, ob gut oder böse, darin tummeln und Informationen austauschen, ohne sich dabei zu begegnen.”
“Wie im…. Himmel?” staunte Elsbeth.

Dörte musste lachen. So hatte sie das noch nicht gesehen.

“Naja…sagen wir so…wie über den Wolken. Denn es gibt nach wie vor Gut und Böse in dieser Welt.”

Sie holte tief Luft: “Die Zukunft ist gelb wie die Sonne, Elsbeth…”

Und dann holte sie (“Hoffentlich hält sie die Klappe aber ich muss ihr zeigen, dass es noch was anderes gibt ich kann nicht anders…”) das “Seil” aus ihrer Hosentasche.


Podcast-Defizit und Brigitte

17. September 2009 von Philipp Wimmer

Soo,

der eine oder andere hat es wahrscheinlich schon gemerkt oder gar gehört: ich werde mich in Zukunft mehr den Audioboos widmen als dem Podcast an sich, da es einfach schneller geht, und ich ihn jederzeit und überall aufnehmen kann.

Das soll nicht heissen, dass der Podcast stirbt, aber nachdem jetzt wieder die etwas stressigere Dinnertheater-Zeit losgeht (morgen Schwäbisch Hall), und dann im Anschluss die Endproben für „Hamlet“ in Regensburg starten, werde ich den Zoom nicht mehr so oft an den Rechner anschließen können.

Diverse Hörspiel-Projekte, in die ich eingebunden bin, mache ich selbstverständlich mit!! Aber meinen persönlichen Kram erzähle ich lieber kurz und knackig in max. 4 Minuten, wenn ich Lust dazu habe.

Also, wer trotzdem weiterhin meinem Geschwafel lauschen möchte, kann das zusätzlich zum Podcast-Feed in iTunes (Feed) oder unter meiner Audioboo-Seite. Ausserdem seht ihr auf Twitter und bei Facebook, wenn ein neuer Audioboo erscheint!

Würd mich freuen, wenn ihr mir da auch „followed“ :)

Frage an Euch da draussen: Wer von Euch zeichnet auch Audioboos auf? Hinterlasst doch einen Kommentar unter diesem Eintrag! Ich weiss es auf alle Fälle u.a. vom Teddykrieger, der so seinen Podcast fortführt.

Ausserdem gibt es noch eine kleine Neuigkeit:

Tom, ein sehr lieber Freund, hat ebenso einen kleinen Blog, der es wert ist, gelesen zu werden. Und er wird ab Samstag regelmäßig meine Brigitte-Folgen posten. Wenn die Videos auf seiner Seite Anklang finden, werde ich mich dransetzen und Brigitte wieder ausgraben ;) Also, schaut auf Tom`s Seite und kommentiert fleissig ;) )
Lieber Gruß

der Philipp

Next to Normal

16. September 2009 von Philipp Wimmer

Next to Normal ist ein neues Musical, das soeben den Broadway im Sturm erobert hat.

Oh Gott, Musical… das mag der eine oder andere denken.
Ich als ehemaliger Hardcore-Musical-Fan bin mittlerweile nicht mehr ganz so fantatisch wie früher, doch die Musik aus diesem Stück hat mich ergriffen und berührt. Dabei ist die Geschichte einfach, unspektakulär und berührend grandios zugleich:

Eine ganz normale Familie kämpft mit den Tücken des Alltags. Diana, liebende Mutter von Natalie und Gabe, liebende Angetraute von Dan. Eine normale Familie, die sich durch das Leben schlägt. Natalie ist ein musikalisches Wunderkind, allerdings den Drogen nicht ganz abgeneigt. Diana und Dan haben ein relativ langweiliges Sexleben, und Gabe, der Sohnemann, kommt und geht, wann er will. Eigentlich trifft in Diana nur Nachts an, was er tagsüber so treibt, verschweigt er.

Diana ist allerdings nicht nur liebende Mutter und Ehefrau, sie ist auch in psychologischer Therapie. Bipolare Störung: manisch-depressiv. Ihr Arzt weiss alles über sie, sie nichts über ihn, ausser seinen Namen. Brav nimmt sie die Tabletten.

Irgendwann erfährt man auch, warum Diana in Behandlung ist:
Natalie bringt ihren neuen Freund Henry mit nach Hause, und Diana steht plötzlich mit einem Geburtstagskuchen für ihren Sohn Gabe in der Tür. Als Dan sie sanft darauf hinweist, das Gabe vor 16 Jahren im Kindesalter gestorben ist, kommt es zur Eskalation (siehe Video).

Schnell wird klar, so kann es nicht weitergehen. Deshalb wechselt Diana den Therapeuten und das Familiendrama spitzt sich zu. Als Dianas Gedächtnis durch eine Elektro-Therapie gelöscht wird, sieht Dan die große Chance, ihr gemeinsames Leben neu zu schreiben, und erzählt ihr die Geschichte der „glücklichen dreiköpfigen Familie“.

Natalie rutscht immer mehr in die Drogenszene ab, und Gabe will nicht zulassen, dass er aus der Familiengeschichte gedrängt wird. Dabei wünschen sich doch alle Beteiligten nur eines: A Life Next To Normal. Ein Leben, das wenigstens „normale“ Züge trägt, es muss ja nicht perfekt sein.

Musikalisch und optisch ist die Show wahnsinnig gut aufbereitet, es ist trotz des Themas stellenweise sehr witzig und berührt mich jedes Mal.

Ich hoffe sehr, dass es irgendwann einmal nach Deutschland kommt, und wir ein paar frische Gesichter in der Musical-Welt zu sehen und zu hören bekommen.

Also, wer Rock-Musik mag, aber auch Balladen toll findet, sollte auf alle Fälle mal reinhören. Gibts bei iTunes, und sehr viel Videomaterial bei Youtube!

Der Waldschrat (Teil 9)

15. September 2009 von Philipp Wimmer

Rattttatttttataaaataaaataaaaattttaaaaaa….

Geistesgegenwärtig warf ich mich auf den Boden und schlug die Hände schützend über dem Kopf zusammen. Fuck, das klang wie…wie ein  Maschinengewehr! Was zur Hölle?
Und im gleichen Moment fing irgendwo im Wald ein Mädchen an zu schreien. Elsbeth?!

Haben Sie schon einmal erlebt, dass sich ein Riesenköter von seiner Leine losreisst und mit flatternden Lefzen hinter Ihnen herläuft, keine Ahnung, warum? In diesem Moment fährt der Körper alle Kraftreserven hoch, und Sie haben ne Geschwindigkeit drauf, die Sie selbst überrascht.

Und genau dieses Gefühl hatte ich in diesem Moment.

Ohne zu überlegen hoch und in Richtung des Schreis gestürzt. Was auch immer da passiert war, ich musste der Kleinen helfen!

Ohne zu wissen, was mich dort im Wald erwartete, lief ich einfach drauf los.

Cornelia von Gunter wurde schlagartig aus ihrem Heulkrampf gerissen.

“Was war das?”
Dem König war das Herz in die Hose gerutscht. Wie in Trance flüsterte er langsam: “Die Selbstschussanlage….”

Soundtrack of my Life

15. September 2009 von Philipp Wimmer

Ich liebe solche Shuffle-Spielchen. Einfach iTunes öffnen, den Shuffle-Modus einschalten und sehen, was sich das Leben so ausgedacht hat… :)

In diesem Fall habe ich mich nur durch meine Musical-Sammlung shuffeln lassen!

1. Vorspann
Misses DeWinter bin ich – Rebecca
Naja, so ein bisschen Selbstbewusstsein sollte meinem Leben doch gut stehen ;)

2. Aufwachen
Hot Patootie Bless my Soul – Rocky Horror Show
Hmm…so unsanft geweckt zu werden ist nicht der Hit, aber mal sehen…

3. Erster Schultag
Take me or leave me – Rent (Italian Cast)
Am ersten Schultag gleich ne Fremdsprache, unglücklich verliebt und ein Coming Out? Au weia..

4. Verlieben

Time Warp – Rocky Horror Show (Mexico Cast)
Ohla… nen Zeitsprung machen beim Verliebt-sein? Was soll das bedeuten?
5. Das erste Mal
Wie herrlich – Wicked
*lach* Naja, herrlich war`s zwar nicht wirklich, aber dat tut hier nix zur Sache! ;)

6. Kampflied
He`s not Here – Next to Normal
Eine Ballade als Kampfansage? Der Sinn erschließt sich vielleicht nicht auf Anhieb

7. Schluss machen
I can make you a Man – Rocky Horror Show (Finnland Cast)
*lach* Ich mach Schluss, weil ich nen „richtigen“ Mann brauche? Abgefahren!

8. Abschlussball
Come to your Senses – Tic Tic Boom
Das passt super, ne romantische Ballade

9. Leben
Look at him – Honk!
Immer der Aussenseiter, den die anderen nur argwöhnisch aus der Ferne betrachten…

10. Nervenzusammenbruch
Totally Fucked – Spring Awakening
Na, das passt wie die Faust aufs Auge!

11. Autofahren
Damn it, Janet – Rocky Horror Show
Langsam wird`s ein wenig viel Rocky Horror…aber hör es tatsächlich gern im Auto!

12. Flashback
Wo ist der Sommer? – Drei Musketiere
Der Text des Liedes sagt alles. Wem geht es nicht so irgendwann mal im Leben….*seufz*

13. Wieder zusammen kommen
Heaven on their Minds – Jesus Christ Superstar
Ups, das Aufleben einer Liebe hab ich mir nicht so dramatisch vorgestellt!

14. Geburt des ersten Kindes

Für Sarah – Tanz der Vampire (Ungarn Cast)
Also, für den Fall, dass ich tatsächlich mal Kinder krieg, dann anscheinend ein Mädchen ;)

15. Endkampf
Sword of Damocles – Rocky Horror Show (London Live Cast)
Oi, das hat bestimmt ne Bedeutung (und schon wieder Rocky Horror!)

16. Todesszene

The Word of the Body – Spring Awakening
Mein Körper spricht zu mir… na, immerhin in diesem Stadium. Da darf man dankbar sein..

17. Beerdigung
There`s a fine fine line – Avenue Q
Seufz, meine Lieblingsballade über den schmalen Grad zwischen Freundschaft und Liebe. Das wünsch ich mir!

18. Abspann
Were the World mine – Were the World mine
Der Film war zwar Schrott, aber das Lied ist der Hammer. Guter Abspann, ich freu mich :)

Kann ich jedem mal empfehlen, seine Musik-Sammlung so durchzugehen. Ist spaßig und spannend .)

Verliebt

14. September 2009 von Philipp Wimmer

Seit dem Konzert am 9.9. hier in München verhalte ich mich wie ein 14jähriges Teenie-Girl bei nem Take That-Konzert. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber ich steh dazu ;)

Wie lang ist es her, dass mich Musik und die Einfachkeit in ihrer Darbietung so gefangen und berührt hat wie im Falle von Jay Brannan?

Vielleicht liegt es am Wetter, an der derzeitigen emotionalen Verfassung, aber das Gefühl, das ich habe, wenn ich seine Musik höre, ist unbeschreiblich.

Da wird aus dem „erwachsenen“ Philipp dann doch wieder die sentimentale „Drama Queen“ von 2003 ;)

Und wisst ihr was?

Es ist mir egal, ich steh dazu und finde es derzeit einfach nur herrlich! :)

Der Waldschrat (Teil 8)

13. September 2009 von Philipp Wimmer

Auszug aus der Pressekonferenz

1. April 1980

Wie in den letzten Wochen immer wieder bestätigt wurde, wird heute Nacht der große Umzug in das Anwesen der Familie von König stattfinden. Der Millionär Gunter von König hatte vor 4 Jahren das alte Schloss im Wald vor der Stadt gekauft, ließ es sanieren und wird nun mit seiner Gattin Cornelia  in jenes Anwesen ziehen. Dort werden sie, zusammen mit einer Köchin und Haushälterin, bis auf weiteres ohne Verbindung zur Aussenwelt leben. “Wir wollen uns nach Jahren der Medienpräsenz zurückziehen und abgeschieden in Ruhe und Frieden, ohne Technik, ganz nach dem Prinzip Back to the Roots auf das Wesentliche im Leben besinnen.”, so Gunter von König. Seine Frau, ehemalige Vorsitzende des Chemie-Konzerns TerraChem: “Die Natur so kennenlernen, wie sie uns gegeben wurde.” Auf die Frage, wie sie sich denn ernähren werden, gabe es bislang keine Antwort. Sicher ist jedoch, dass ein spezieller Lieferservice eingerichtet wird, solange die Versorgung vor Ort noch unsicher ist.

“Gunter, das können wir einfach nicht machen! Ausserdem hab ich keine Ahnung mehr, wie das Ding überhaupt funktioniert!!”

“Scheisse nochmal, das kann ja wohl nicht so schwer sein! Sowas velernt man doch nicht, oder?!”

Der König und die Königin stehen panisch in der Schlosshalle und starren gebannt auf einen kleinen roten Kasten.

“Meinst Du, das Ding funktioniert überhaupt noch? Ist schon über 20 Jahre alt, es war niemand zur Wartung da…”

Der König greift nach dem Telefonhörer. Es tutet.

“Gott sei Dank, es geht noch! … Wie war das verdammt nochmal…?!”

Ratlos sehen sich die beiden an.

“Und wenn willst Du jetzt bitteschön anrufen? Die Polizei?”

“Keine Ahnung….”

“Und was willst Du denen dann sagen? Bitte kommen Sie in den Wald, Sie wissen schon, zu der verrückten Familie, denn deren Tochter, von der keiner was weiß, weil sie noch nie jemand gesehen hat, ist soeben von einem Waldgeist entführt worden?!”

“Äh….” Gunter von König lässt den Hörer sinken.

“Ne schöne Scheisse ist das jetzt, verdammt noch mal!”

“Irgendwas müssen wir doch machen!!”

“Ich hab schon damals gesagt, dass es bescheuert ist, sämtliche Kontakte abzubrechen!! Selbst Dörte hat nie wieder was von sich hören lassen!” “Das ist Deine Schuld. Wenn Du nicht…”

“Wenn ich nicht WAS??”

“Ach vergiss es, was zum Teufel machen wir denn jetzt?”
“Wenn ich nicht WAAAS??”

“Conny, egal. Wir gehen jetzt in den Wald, hilft ja nix.”

“Wie kannst Du es wagen und mir….Vorwürfe machen?”

Die Königin verliert die Fassung und bricht heulend zusammen. Gunter von König steht händeringend in der Schlosshalle, blickt zwischen dem offenen Schlosstor und seiner Gattin hin und her und denkt sich:

“Ne schöne Scheisse ist das….”


Der Waldschrat (Teil 7)

9. September 2009 von Philipp Wimmer

In den folgenden Jahren wurde es still um die Geschichte, bis die Sache mit dem “Waldschrat” in der Presse auftrat.

AUSZUG AUS ZEITUNG
11. Mai 2006

Wie Augenzeugen berichteten, wurde gestern abend gegen 19 Uhr am Waldrand der Hund eines Joggers von einem unbekannten Wesen angegriffen und in den Wald gezerrt. Der Hundebesitzer lief etwa 200 m hinter dem Hund, als eine Gestalt aus dem Wald stürzte, sich über den Hund warf und ihm anscheinend das Genick durchbiss. Augenzeugen beschrieben den Angreifer als deformierten jungen Mann. Die Tat fand nahme dem Grundstück des ehemaligen TerraChem-Vorsitzenden Gunter von König statt. Der fassungslose Jogger wiederholte bei seiner Aussage immer wieder: “Der Waldschrat hat Wasti geholt.”

Aber wie Sie sicher wissen, konnte man wegen den vertraglichen  Einigungen keine weiteren Schritte einleiten.

Ach ja, der “Waldschrat”. Das ist ja eigentlich mein Thema, wegen dem ich die Königs aufgesucht hatte. Und plötzlich war ich mitten drin in der Geschichte meines Lebens. Krass, oder?

WIKIPEDIA

Etymologisch und im Volksglauben ist ein Schrat ein Wesen ähnlich eines Alps, Kobolds Natur- und der Waldgeister oder des wilden Mannes. Die Schrate sind jedoch, anders als Alben, kein kopfstarkes Volk, sondern Einzelgänger, die nur vereinzelt auftreten.

Ausgehend von der Etymologie handelt es sich bei dem Schrat um ein

„Menschen- (oder tier-) ähnliches Geistwesen, das im Walde haust, den Alpdruck verursacht, und das in Masken nachgeahmt wird.“ Später wird der Schrat noch um die Bedeutung Kobold erweitert

Zurück zur Story.

Ich bin da also im Wald, lauf ner unbekannten jungen Frau (nicht unbedingt attraktiv), die soeben einen Sturz aus einem 10 m hohen  maroden Turm überlebt hatte, und ihrem Entführer hinterher, durch einen Wald, in den sich nicht einmal die Polizei traut. Und hab keine Ahnung, wo ich bin. Es ist nicht nur stockdunkel, sondern auch scheisskalt.

Tja, was blieb mir also übrig, als einfach zurück zum Schloss zu laufen. Aber welche Richtung war das? Hier sieht echt alles gleich aus. Ich frag mich mittlerweile, wie ich das Anwesen überhaupt gefunden hatte. Einfach war`s nicht gewesen. In diesem Moment hätt ich mein iPhone oder ein Navi gut brauchen können. Scheisse nochmal.

Nun gut, da stolpere ich so durch den Wald und versuch mich an irgendetwas zu orientieren. “Warum schreit die Kleine denn nicht?” Hoffentlich gehts ihr gut…Und genau in diesem Moment höre ich etwas, aber das klang nicht nach Friede Freude Eiapopei….


ToHeSeLü #68: Stressige Zeiten

9. September 2009 von Philipp Wimmer

Endlich mal wieder eine (kurze) Podcast-Episode.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an die liebe Sukii, auch wenn ich mich ein wenig dämlich angestellt habe ;)

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Audioboo: Sein oder nichtsein

8. September 2009 von Philipp Wimmer
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Der Waldschrat (Teil 6)

6. September 2009 von Philipp Wimmer

Guten Abend zusammen,

da ich aufgrund privater und beruflicher Verpflichtungen sehr im Stress bin, habe ich leider nach wie vor keine Zeit, einen Podcast einzusprechen. Ich hoffe, Ihr da draussen seid nicht zu enttäuscht.

Allerdings werde ich die Geschichte vom Waldschrat weiterlaufen lassen, und zwar in Textform. Der folgende Teil schließt also an die Podcast-Episode „Waldschrat (5)“ an. Wer die ganze Geschichte als PDF will, einfach anfragen. Schick ich gern per eMail!

Lieber Gruß
Der Philipp

Der Waldschrat (Teil 6)

Und plötzlich überschlugen sich die Ereignisse.
Der König rannte brüllend die Treppe hinunter (“Eeeelsbeeeeth!”), die Königin wurde aus dem Schlaf gerissen, kannte sich nicht aus (“Was ist das für ein Getöse, Gemahl?”), der König riss die Tür auf und sah gerade noch, wie sich etwas über Elsbeth warf, sie packte und mit unglaublicher Geschwindigkeit in den Wald zerrte. Geschrei.
“Eeeelsbeeeth”, In seiner Panik stolperte über die Türschwelle und schlitterte den Boden entlang. Blut schoss ihm aus der Nase. “Elsbeth!”  War sie tot? Der Waldschrat hatte sie geholt! Es konnte nicht anders sein, der Waldschrat hatte seine Tochter entführt.
“Was ist das für ein Geschrei?” Die Königin erschien keuchend in der Tür, sie hatte sich ein seidenes Kleid übergestreift, war barfuss.
“Der Waldschrat hat Elsbeth geholt”, brachte der König schluchzend heraus. Die Königin riss die Augen auf, klammerte sich an die Schlosstür und glitt zu Boden. Sie war ohnmächtig.
ZEITGLEICH, 500 m vom Schloss entfernt.
Meine Lunge brannte, Schweiss schoss aus allen Poren, als ich das Mädchen und ihren Entführer verfolgte.
Es ging so schnell, dass ich keine Möglichkeit hatte, zu realisieren, was genau passiert war. Als ich der Kleinen auf die Beine geholfen hatte, stürzte ein Tier, ein…Etwas aus dem Wald, packte sie und riss sie ins Dickicht.
Gott sei Dank war ich so geistesgegenwärtig gewesen, dass ich sofort hinterher bin. Dummerweise ist mein letzer Besuch im Fittnesstudio schon etwas her, wie man an meinem Bauch sieht, und so kam ich natürlich nicht weit. Fuck.
Was war das denn für ein Ding gewesen? War das der Mörder, von dem die Presse vor Jahren schon berichtet hatte? Vielleicht erinnern Sie sich ja?

Und plötzlich überschlugen sich die Ereignisse.

Der König rannte brüllend die Treppe hinunter (“Eeeelsbeeeeth!”), die Königin wurde aus dem Schlaf gerissen, kannte sich nicht aus (“Was ist das für ein Getöse, Gemahl?”), der König riss die Tür auf und sah gerade noch, wie sich etwas über Elsbeth warf, sie packte und mit unglaublicher Geschwindigkeit in den Wald zerrte. Geschrei.

“Eeeelsbeeeth”, In seiner Panik stolperte über die Türschwelle und schlitterte den Boden entlang. Blut schoss ihm aus der Nase. “Elsbeth!”  War sie tot? Der Waldschrat hatte sie geholt! Es konnte nicht anders sein, der Waldschrat hatte seine Tochter entführt.

“Was ist das für ein Geschrei?” Die Königin erschien keuchend in der Tür, sie hatte sich ein seidenes Kleid übergestreift, war barfuss.

“Der Waldschrat hat Elsbeth geholt”, brachte der König schluchzend heraus. Die Königin riss die Augen auf, klammerte sich an die Schlosstür und glitt zu Boden. Sie war ohnmächtig.

ZEITGLEICH, 500 m vom Schloss entfernt.

Meine Lunge brannte, Schweiss schoss aus allen Poren, als ich das Mädchen und ihren Entführer verfolgte.

Es ging so schnell, dass ich keine Möglichkeit hatte, zu realisieren, was genau passiert war. Als ich der Kleinen auf die Beine geholfen hatte, stürzte ein Tier, ein…Etwas aus dem Wald, packte sie und riss sie ins Dickicht.

Gott sei Dank war ich so geistesgegenwärtig gewesen, dass ich sofort hinterher bin. Dummerweise ist mein letzer Besuch im Fittnesstudio schon etwas her, wie man an meinem Bauch sieht, und so kam ich natürlich nicht weit. Fuck.

Was war das denn für ein Ding gewesen? War das der Mörder, von dem die Presse vor Jahren schon berichtet hatte? Vielleicht erinnern Sie sich ja?

Zeitungsausschnitt, Januar 2002
Gestern Nacht wurde eine 39jährige Frau unbekannter Herkunft ins örtliche Klinikum eingewiesen. Sie erlag vor Ort ihren schweren Verletzungen. Wie die Ärzte bekanntgaben, wurde die Frau mit tiefen Messerstichen und Bisswunden am Waldrand gefunden. Offensichtlich wurde sie dort bei einem nächtlichen Spaziergang angegriffen. Bei Herkunft der Frau wurde bislang nicht geklärt. Sie führte keine Papiere mit sich. Die Polizei fand keinerlei Hinweise auf…..

HAMLET – Mia gangst

4. September 2009 von Philipp Wimmer

Was passiert, wenn sich ein Theater kein volles Ensemble leisten kann, aber der Klassiker „HAMLET“ auf dem Programm steht?
Was passiert, wenn noch nie jemand den Regisseur gesehen hat, weil er ausschließlich virtuell inszeniert?
Was passiert, wenn die Darsteller den Rollen kritisch gegenüberstehen und versuchen, das Stück zu kürzen und zu verändern?
Und was macht man, wenn Ophelia als reale Darstellerin gestrichen ist?
Richtig, man denkt sich einfach „Mia gangst“ und zieht den Shakespeare-Klassiker auf Biegen und Brechen durch!
Willkommen in unserer Welt!
HAMLET – Mia gangst, die berühmte Shakespeare-Tragödie
in einer Bearbeitung von Peter Klewitz
Inszeniert von Philipp Weiche
Gespielt, vertrasht und (fast) verstanden vom Ensemble der Volksbühne Spinnrad!
(Katrin Klewitz, Kirstin Rokita, Peter Klewitz, Holger Wilhelm, Philipp Wimmer)
Und die Frage „bin i oana, oda bin i koana“ lässt sich leichter beantworten als die Frage:
„Was bedeutet eigentlich dieses ‘Mia gangst’?“
Premiere am 29. Oktober!
www.spinnrad-volksbuehne.de
Was passiert, wenn sich ein Theater kein volles Ensemble leisten kann, aber der Klassiker „HAMLET“ auf dem Programm steht?
Was passiert, wenn noch nie jemand den Regisseur gesehen hat, weil er ausschließlich virtuell inszeniert?
Was passiert, wenn die Darsteller den Rollen kritisch gegenüberstehen und versuchen, das Stück zu kürzen und zu verändern?
Und was macht man, wenn Ophelia als reale Darstellerin gestrichen ist?
Richtig, man denkt sich einfach „Mia gangst“ und zieht den Shakespeare-Klassiker auf Biegen und Brechen durch!
Willkommen in unserer Welt!
HAMLET – Mia gangst, die berühmte Shakespeare-Tragödie
in einer Bearbeitung von Peter Klewitz
Inszeniert von Philipp Weiche
Gespielt, vertrasht und (fast) verstanden vom Ensemble der Volksbühne Spinnrad!
(Katrin Klewitz, Kirstin Rokita, Peter Klewitz, Holger Wilhelm, Philipp Wimmer)
Und die Frage „Sein oder Nichtsein“ lässt sich leichter beantworten als die Frage:
Was bedeutet eigentlich dieses ‘Mia gangst‘?“
Premiere am 29. Oktober!
  

Katrin Klewitz als virtuelle Ophelia

Katrin Klewitz als virtuelle Ophelia

 


Porro

1. September 2009 von Philipp Wimmer

Äh…. ja….

Ich find es sehr lustig, auch die anderen Videos (u.a. aus der Anstalt St. Sebastian).

„Porro“ ist ein unglaublich lustiger, kreativer, leicht irrer, manchmal wirrer Mensch, den ich vor wenigen Wochen kennenlernen durfte, und vom Humor her sind wir wohl auf der gleichen Wellenlänge. Schaut mal in seinen Youtube-Kanal rein, ich kann mich totlachen.

Oder besser gesagt: Wer Brigitte lustig fand, wird Porro auch lieben :)

Ich bin gespannt, wie sich die Zusammenarbeit weiter entwickeln wird ;)

Arbeit, Sukii und Talk Hoch 2

30. August 2009 von Philipp Wimmer

Hallo zusammen.

Eigentlich wollte ich heute eine neue Podcast-Episode aufzeichnen, aber ich war heute schon 400 km mit dem Auto unterwegs, um meine Oma zur Kur nach Bad Reichenhall zu fahren und bin deshalb totmüde.

Totmüde auch, weil die letzten beiden Wochen und auch kommende ein ziemlicher Schlauch waren:

Derzeit bei meinen Eltern in Landshut stationiert, bin ich täglich von 8 bis ca. 12 Uhr im Büro meines Dads gesessen, dann ab in den Zug / ins Auto nach Regensburg, um da von ca. 13 bis 18 Uhr den „Hamlet“ zu proben, zurück nach Landshut und dann nochmal bis 21 Uhr im Büro gewesen.

Mein Dad ist derzeit halb privat, halb geschäftlich im Libanon, von daher mach ich das komplette Büro mit, neben meiner Mutter. Und irgendwann zwischendrin soll man ja auch den Text lernen…

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch in München Verpflichtungen wie meinen Kino-Job hätte, oder auch mal die Wohnung geputzt werden will bzw. auch mal die eine oder andere Rechnung bezahlt oder Post abgeholt werden sollte…

Tja, Leute…wie man sieht, ist das „Künstler“- bzw. „Schauspieler“-Dasein nicht immer nur mit der „leichten Muse“ zu bezwingen :)

Aaaaber, man will nicht meckern, auch nicht jammern. Denn das Geld kommt leider nicht von allein :)

Hmmm…in der Zeit, in der ich das jetzt geschrieben habe, hätt ich auch nen Podcast oder zumindest nen Audioboo raushauen können.
Egal.

Ach ja: ausserdem ein ganz großes „Dankeschön“ an Sukii für den Audiokommentar! Werde ich dann demnächst verbraten!
Und einen ganz lieben Gruß an Dani und „The M“ Martin, ich fand die neue Talk Hoch 2 echt klasse!! :)

Der Waldschrat (5)

27. August 2009 von Philipp Wimmer

Der 5. Teil vom Waldschrat.
Ich bin nach wie vor auf Euer Feedback und Anregungen gespannt. Falls Ihr Ideen habt, wie die Geschichte weitergehen könnte, dann schickt mir eine email oder postet einen Kommentar. Ich freue mich auf Eure Unterstützung!

Dies ist allerdings der vorerst letzte veröffentlichte Teil.

„Der Waldschrat“ wird im Dezember / Januar seine Uraufführung haben, soviel steht fest!

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Der Waldschrat (4)

21. August 2009 von Philipp Wimmer

Heute der 4. Teil, die erste große Wendung in der Handlung.
Ab jetzt benötige ich EURE Hilfe: Wie könnte es weitergehen?
Schreibt mir, schickt mir Audiokommentare, gebt Feedback. So könnt ihr das Unsiversum, das „Märchen vom Waldschrat“ mitgestalten und mir helfen, mein Soloprogramm aufzubauen!

Post an mail@toheselue.com oder als Kommentar auf meiner Seite! Vielen vielen Dank!

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What a SPAM

20. August 2009 von Philipp Wimmer

Was man nicht alles für Spams bekommt…unglaublich, oder?

—–Ursprüngliche Nachricht—– 
Von: XXXXXXXX [XXXXXXXXXXXXXXX] 
Gesendet: Donnerstag, 20. August 2009 09:05 
An: XXXXXX 
Betreff: Unterstützung 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Ich habe einen Betrag von 195,250,000 US$ (Hundertfünfundneunzig Millionen Zweihundertundfünfzig Tausend US Dollars) in Überschuss und suche einen kulanten Partner für die Durchführung der Transaktion. Wenn Sie sich entschließen sollten dieser Partner zu werden, werden Sie mit 20% der Gesamtsumme entlohnt. 

Zu meiner Person: 
Ich bin XXXXXXX, Chefsekretärin von Mikhail Khodorkovsky, dem reichsten Mann Russlands und Inhaber folgender Unternehmen: 
Chairman CEO: YUKOS OIL (größte Ölgesellschaft Russlands) Chairman CEO: Menatep SBP Bank (ein angesehenes Finanzinstitut, das weltweit Geschäftszweige besitzt) 

Herkunft des Vermögens: 
Die Unterlagen des besagten Vermögens wurden mir überreicht um einen amerikanischen Ölhändler für sein letztes Geschäft mit meinen Chef Mikhail Khodorkovsky zu bezahlen. Diese Summe wurde jedoch bereits bei der entsprechenden Bank hinterlegt. Während ich mit dem finanziellen Ablauf beschäftigt war, wurde mein Chef wegen angeblicher Steuerhinterziehung und politischer Finanzsachen gegenüber führenden Gegenparteien (The Union of Right Forces, led by Boris Nemtsov, and Yabloko, a liberal/social democratic party led by Gregor Yavlinsky), verhaftet. 

Ihre Rolle: 
Alles was Sie tun müssen ist sich als Berechtigter zu repräsentieren, der Anspruch auf diese Geldsumme hat. 
Um alle erforderlichen Dokumente werde ich mich kümmern, so dass die entsprechende Bank berechtigt ist das Geld an Sie zu überweisen. Ich habe mich dazu entschlossen das Geld neu unterzubringen, damit es keinen Zusammenhang mehr zwischen dem Geld und Mikhail Borisovich Khodorkovsky geben wird. Die Transaktion wäre innerhalb von 14 Werktagen (drei Wochen) abgeschlossen. 
Sind Sie vertrauenswürdig? Sind Sie im Stande mit solch einer Geldsumme umzugehen? Sollte dies so sein, kontaktieren sie mich bitte. 
Sie erreichen mich per E-Mail unter folgender Adresse:- XXXXXXXXXXX 

Sobald ich Ihre Bestätigung zur Bereitschaft habe, werde ich Sie mit allen notwendigen Modalitäten der Transaktion informieren. Ich garantiere Ihnen, dass diese Transaktion legal verläuft und Sie zur keiner Zeit mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 
Sobald die Transaktion beendet ist, stehen Ihnen 20% der Gesamtsumme zu. Sie sind zu dem verpflichtet das Geld in Ihrem Land zu investieren, so dass es nicht mehr möglich ist, dieses ins Ursprungsland zurückzubringen. Ich hoffe eine positive Antwort von Ihnen zu bekommen. Lassen Sie sich nicht an irgendwelchen Zweifel daran hindern Geld zu verdienen, sondern kontaktieren sie mich, so dass wir alle Fragen bereinigen können. Ich möchte nicht, dass diesem Vorhaben irgendwas im Wege liegt. Um einen reibungslosen Verlauf zu erzielen, werden zuerst alle Zweifel und Hindernisse beseitigt. 

Mit freundlichen Grüßen 
XXXXXXXX

Der Waldschrat (3)

19. August 2009 von Philipp Wimmer

Heute der 3. Teil vom „Waldschrat“-Projekt. So langsam kommen wir der Sache näher. In der nächsten Folge, Teil 4, ist Eure Hilfe gefragt, aber dazu mehr beim nächsten Mal!

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Floo macht blau

18. August 2009 von Philipp Wimmer

Wer sich noch an die ToHeSeLü-Podcast-Anfänge erinnert, der kennt bestimmt noch die Folgen mit meinem lieben Freund und Kollegen Floo.

Tja, leider hat sich Floo (erstmal) aus dem Podcast verabschiedet, ich geb die Hoffnung nicht auf, dass wir mal wieder was Gemeinsames machen. Wäre doch zu schade, wenn man schon so nen kreativen, lustigen, liebenswerten Freund und Kollegen um sich hat.

Für alle, die Floo mal „live“ in Farbe und bunt sehen wollen und noch dazu singenderweise, der hat JETZT die Gelegenheit!

Und wer weiss, wenn Ihr Euch zahlreich meldet und den Floo ganz lieb bittet, vielleicht kommt er ja wieder mal zurück zu ToHeSeLü.

Ich würd`s mir wünschen! :)

Der Waldschrat (2)

16. August 2009 von Philipp Wimmer

Heute der 2. Teil vom „Waldschrat“.

Kurz nochmal zur Erläuterung:
„Der Waldschrat“ ist ein Projekt, aus dem einmal eine Lesung bzw. ein Live-Hörspiel entstehen soll. Die Handlung basiert lose auf einem Musical-Projekt, das nie zustande kam, aber zu schade ist, um in der Versenkung zu verschwinden.

Die Handlung schreibe ich zur Zeit in Etappen, und sobald ich neue Aspekte, neue Texte habe, mache ich daraus eine Audio-Version, um an Euch zu testen, wie die Handlung denn so allgemein ankommt. Von daher bin ich auf Euch als Test-Publikum quasi angewiesen.

Bitte gebt mir Feedback, wie Euch die Handlung gefällt, was Ihr verbessern bzw. ändern würdet. Sowohl die verschiedenen Stimmen sowie die Musik ist nicht fix, es geht erstmal um den Text und die Charaktere bzw. den Aufbau.

Vielen Dank an alle meine Hörer, Leser!

Ich bin gespannt, was aus dem Waldschrat wird :)

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ILDKFAZ

16. August 2009 von Philipp Wimmer

So ein Mist.

Da war ich gestern mit einer Freundin frühstücken, und ich hab ihr von meinem 14. Lebensjahr erzählt, als ich gemerkt habe, dass ich schwul bin.

Damals hatte ich mich in meinen besten Freund verliebt und ihm das auch gesagt. Und das war eine unglaublich tolle Zeit.

Wie durch Zufall habe ich damals Tagebuch geführt, und zwar genau von dem Moment an, als ich gemerkt habe, dass ich mehr empfinde als nur Freundschaft bis hin zu den Tagen, an dem ich ihm alles gestanden habe.

Die Gesichte eines 14jährigen, der sich und seine emotionale Haltlosigkeit dokumentiert, das wäre natürlich ein toller Stoff gewesen, um das Ganze einzusprechen.

Dumm nur, dass ich diese Tagebücher nicht mehr finde. So ein Mist.

Das ist nicht nur schade, sondern auch sehr ärgerlich, da vieles davon wirklich erzählenswert gewesen wäre.

Irgendwann ist der Kontakt zwischen meinem besten Freund und mir abgebrochen, so mit 17, glaub ich.

Erst im Abiturjahrgang sind wir uns wieder nähergekommen, als ich ihm, kurz vor Weihnachten, eine Kopie meiner Tagebücher in die Hand gedrückt und gesagt habe: „Ich wollte Dich nur wissen lassen, wie viel Du mir bedeutet hast, und Dir danken, dass Du mir geholfen hast, der zu werden, der ich jetzt bin.“

Und von diesem Tag an waren wir wieder eng befreundet.

Leider hat die Zeit andere Pläne gehabt mit uns. Er ging zum Studieren nach Passau, ich nach München, um meine Schauspielausbildung zu machen. Während der Ausbildung hat sich meine Wahrnehmung auf die Umwelt doch etwas geändert, ich hab mich zwangsläufig verändert und weiterentwickelt, während sein Leben, so dumm es klingt, irgendwie stagniert ist. Das ist nicht böse oder abwertend gemeint, aber wir hatten uns plötzlich nichts mehr zu sagen. Das Studium hat ihn, meiner Meinung nach, einfach behäbig und phlegmatisch werden lassen. Vielleicht irre ich mich, aber so hat es den Anschein gemacht.
So ist der Lauf der Welt, ich bin nicht böse, es ist allerdings schade.

Und so haben wir nun seit 2 Jahren wieder keinen Kontakt. Aber so ist es nunmal.

Danke jedenfalls, dass Du mir damals die Kraft gegeben hast, der zu sein, der ich werden sollte.

Danke, dass Du mich so akzeptiert hast, und dass Du mein Freund warst.

ILDKFAZ.
Ein Satz ohne Zeichen, doch sie mussten nicht weichen.

Unfassbares im Kino (RT @Caliban)

14. August 2009 von Philipp Wimmer

Das habe ich soeben im Blog meines lieben Freundes Caliban gelesen und war echt sprachlos:

„Ich bin gerade etwas fassungslos… In meinem Nebenjob an der Kinokasse kam gerade ein Herr aus dem Morgenland, kaufte ein Ticket für “Brüno”, fragt nach einer “Waiting Area” und bringt seinen ganzen Clan von 5 Kindern neben der Kasse unter – und geht allein in den Saal.

Und hier bei mir sitzen die Blagen.

Unfassbar!“

OK, bei mir kommen Prostituierte und Callboys ins Kino…aber sowas…. irre, oder?

BSE – Der Film

14. August 2009 von Philipp Wimmer

Mitternachtsspitzen mit Meiky

14. August 2009 von Philipp Wimmer

Tja, wer hätte das gedacht. Ich bin / war Gast beim Meiky, also, Skye-Gast :)
Hier könnt ihr das Interview bzw. den Fragen-Flash hören!
War große Klasse, ein ganz fettes DANKE an den lieben Meiky!!

Hier gehts zur Folge! Aufs Bild klicken!

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Der Waldschrat (1)

14. August 2009 von Philipp Wimmer

So, wie angekündigt, bin ich wieder mit der komischen Tragödie „Der Waldschrat“ beschäftigt, aus der eine Lesung, ein „Live-Hörspiel“ werden soll.

Der erste Entwurf ist fertig, hier könnt ihr exklusiv mal reinhören.

Ich freu mich über jede Art von Kritik, Anregungen, Vorschlägen.

Im Moment ist geplant, dass ich jeden neuen Teil, den ich schreibe, als Podcast hochlade, damit Ihr am Enstehungsprozess teilhaben könnt. Allerdings mache ich das nur, wenn Ihr auch wirklich Lust drauf habt!

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ToHeSeLü #67: Kurz und schmerzlos

13. August 2009 von Philipp Wimmer

Heute eine kurze, planlose Folge, die sich vor allem mit meinem Kampf mit der Technik beschäftigt ;)
Tja, man sollte nur vorbereitet podcasten ;) )

Alles Liebe

der Philipp

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Adieu Andechs 2009. Schön war`s…

10. August 2009 von Philipp Wimmer

Gestern ging die letzte Vorstellung der „Bernauerin“ von Carl Orff, in der Inszenierung von Prof. Matiasek über die Bühne.

Da, wie ihr vielleicht wisst, Prof. Matiasek im letzten Jahr von Marcus Everding als Intendant abgelöst wurde, wird die Geschichte der Bernauerin wohl nicht mehr so schnell auf dem Spielplan stehen.

Die Inszenierung, die man bis gestern sehen konnte, wurde im Laufe der letzten 10 Jahre immer wieder in dieser Form gespielt, war sogar auf der EXPO vertreten. Und somit geht ein Stück Theatergeschichte zu Ende. Das Bühnenbild ist auf dem Weg zur Verschrottung, die Kostüme werden eingemottet und evtl. irgendwann mal umgenäht für eine andere Produktion.

Und für meine Kollegen und mich ist die wunderbare Saison Andechs 2009 nun zu Ende. Zwei wunderschöne Produktionen („Sommernachtstraum“ und eben „Die Bernauerin“) haben wir erleben können bzw. zum Erlebnis gemacht, und ich freue mich schon sehr auf das nächste Jahr.

Ich verlasse den Heiligen Berg mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil nach über 3 Monaten Orff es Zeit für eine Orff-Pause wird (ich wache auf mit Orff im Ohr und schlafe ein mit Orff im Ohr…); weinend, weil die Carl-Orff-Festspiele in ihrer Arbeits- und Lebens-Atmosphäre mit nichts zu vergleichen sind, was ich bisher im Theater erleben durfte. Das ganze hat Feriencamp-Atmo, ist aber ungemein professionell, macht Spaß, ist fordernd, und ein Stück weit Renommee, auf dieser Bühne stehen zu dürfen.

Ich mach jetzt erstmal ein paar Tage „Theater-Pause“, arbeite wieder in meinem geliebten Kino, schreib fleissig am „Waldschrat“ weiter, bereite ein paar Seminare vor, und dann beginnen auch schon die Vorproben für „Hamlet – Mia gangst“ im Spinnrad Regensburg. Darauf freue ich mich schon sehr!

Und ihr da draussen, meine Leser und Hörer, seid erstmal befreit vom Andechs-Gelaber ;)

Euer Philipp

Miranda sings

8. August 2009 von Philipp Wimmer

Wer kennt Miranda, die „Ikone des Gesangs“ noch nicht?
Sie ist mittlerweile eine Youtube-Legende, bekannt durch ihre „free singing lessons“, die wirklich alles übertreffen, was ich je von Gesangslehrern gehört habe.

Den Hammer bringt sie aber in einer Live-Performance vor Publikum, bei der schnell klar wird, dass Miranda sich selbst nur zu gern persifliert. Das tut dem Spaß allerdings keinen Abbruch.

Ich jedenfalls bin ein Fan von Miranda und hoffe, dass sie noch viele viele Youtube-Posts bringt.
So gibt es immer wieder gute Laune!

Spoiler

Das hier ist Miranda allerdings in Wirklichkeit…und verdammt, wie geil sie eigentlich singt (die rechte!)

Schwulimentales

8. August 2009 von Philipp Wimmer
david1

Zur Seite: aufs Bild klicken

Freunde! – eines vorab: nichts ist ernst gemeint, alles was Ihr hier lest, wuchert auf dem Niveau des Groschenromans, und so findet Ihr hier schwül und schnulzig, schwülstig und schmalzig, schmierig und schmutzig, geile Gier, romantisch und zärtlich, verzweifelt verrucht und brünstig versaut aus Antike und Neuzeit, aus Alltag und Mythos, schmerzende Herzen, aus sehnenden Augen flutende Tränen, zuweilen im Stück und manchmal in Folgen, Derbheit und Sanftheit – Alles erfunden, zusammen gesponnen.

Nie Anspruch erhebend
Und doch immer stets – ob zart oder hart, ob gleich oder später -
absurd oder wahr – real oder sur

In jedem Fall schwulimental

Mit diesen Worten werden die Leser der Schwulen Lese-Ecke begrüsst, anschließend das Lieblingszitat des Autors.

Einige von Euch werden sich nun fragen: was um alles in der Welt ist das für eine Seite?

„Schwulimental“ ist das Werk eines schwulen Mannes, der nicht nur seine Wünsche, Fantasien, nein, sondern auch ein Stück seines Lebens und seiner Lebenserfahrung in (teilweise nicht unbedingt jugendfreie) Geschichten niedergeschrieben hat.

Alles ist fiktiv, doch gut recherchiert, mit einem wahren Kern und historisch belegbarem Hintergrund. Und genau das macht die Geschichten so spannend und interessant.

Der Autor verbrät hier nicht nur seine erotischen Vorstellungen, sondern versucht akribisch, diese in einen realen Kontext einzubinden. Und das gelingt ihm meiner Meinung nach sehr gut.

Meine Leseempfehlungen sind „Des Kellners Traum“ sowie „Castor und Pollux„. Letztere Erzählung ist Teil eines Romanprojekts, welches der Autor begonnen, aber bislang noch nicht zu Ende geführt hat. Der Roman „Jan“ handelt von der Bekanntschaft des Jungen Jan und der eines Ich-Erzählers. Jan und der Erzähler lernen sich ähnlich eines „Road Movies“ kennen….
Der Autor, ein Mann, der mir sehr ans Herz gewachsen ist, den man nicht nur als tiefsinnig, spannend und herzlich, sondern auch als berührend, führend und Ruhepol beschreiben kann, ist es definitiv wert, gelesen zu werden.
Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn ihr, ob schwul oder nicht, seine Seite besucht und vielleicht den einen oder anderen Kommentar hinterlassen würdet. Natürlich nur, wenn es Euch gefällt, oder im Falle einer konstruktiven Kritik!

Und somit schließe ich im Sinne des Autors mit Gepriesen sei der Mann, „die knappe Eleganz des männlichen Körpers“

Mein Lieber, ich danke Dir für alles und freue mich auf weitere Zusammentreffen!

Audioboo vom 07.08.2009

7. August 2009 von Philipp Wimmer

Audioboo: Mini-Podcast-Episoden (reposted)

6. August 2009 von Philipp Wimmer

Nachdem ich, ähnlich dem Teddykrieger, derzeit mehr auf Audioboos setze, hier nochmal ein Post vom April. 
Also, liebe Podcasthörer, die Audioboos kommen regelmäßiger und aktueller ;)
Philipp 

Dank dem Podpimp bin ich auf eine nette iPhone-Spielerei gestoßen: Audioboo, eine kleine Schnittstelle, mit der man über das iPhone-Mikro kleine Audiodateien aufnimmt, hochlädt und dann z.B. über Twitter oder iTunes verbreiten kann.

So kann ich jederzeit eine „Mini-Podcast-Episode“ aufzeichnen, z.B. Kommentare zu Ereignissen, just aktuelle Empfindungen, kurze Grüße.

Meine Audioboos könnt ihr ganz leicht hier abonnieren (iTunes). Oder einfach hier mal reinhören.

Natürlich ersetzen diese Minischnipsel keinen Podcast, können aber ne gute Ergänzung sein. Ich versuche über diesen Weg mehr auf meine Tätigkeit als Schauspieler einzugehen. So möchte ich auch versuchen, Twitter wieder mehr als Info-Kanal zu verwenden, aber die privaten Kontakte dürfen nicht zu kurz kommen, klar.

Mal sehen, was sich da so tut!
Also, don`t stop following me and write as much as you can! :)
Und hört mal in meine Audioboos rein (z.B. eben auf Twitter) :)

Lieber Gruß vom Philipp 

 

Audioboo

Audioboo

ToHeSeLü #65: Interview mit Madelaine, Choreographin

5. August 2009 von Philipp Wimmer

Heute ein kleines Interview mit Freundin und Kollegin Madelaine. Sie ist derzeit Regieassistenz auf Andechs, ausgebildete Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin. Waren heute bei dem tollen Wetter im Münchner Hofgarten und haben den H2 ausgepackt :)

Viel Spaß

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Adieu Brigitte!

4. August 2009 von Philipp Wimmer

Mit dem heutigen Tag wird sich Brigitte wohl oder über verabschieden. Erstmal. Vielleicht auch für immer.

Es war ne coole Zeit mit ihr, aber mir fehlt die Lust und das Durchhaltevermögen, die Figur weiterzuentwickeln. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie von Beginn an zu wenig Potential hatte.

Es wäre wohl besser gewesen, eine „richtige“ Frau zu spielen, mit all ihren Schrullen und Problemen. Aber eine transsexuelle Person zu persiflieren, ist auf Dauer nicht richtig.

All die Ideen, die ich noch hatte, gingen leider daneben und waren auch nicht gut genug, um Brigitte mehr „Fleisch zu geben“. Die Idee eines Soloprogramms gestaltet sich schwierig, wenn man in der „realen“ Welt, also in meinem Job, nicht abgestempelt werden möchte.

Natürlich ist es möglich, dass Frau A. mal wieder nen Gastauftritt im ToHeSeLü-Universum bekommt, klar. Aber ich werde sie einfach nicht mehr ausbauen.

Brigitte dankt allen da draussen, die ihr geschrieben haben, v.a. Piet aus Hamburg! Er hat es ihr wirklich angetan, und sie hofft, weiterhin von ihm Post zu bekommen. Dann könnte sie sich natürlich durchringen, in meinem Podcast ein paar Worte zu sprechen.
Natürlich antwortet sie weiterhin auf alle Briefe, eMails, Audiokommentare und freut sich sehr, wenn ihr da draussen an sie denkt.

Torben Henrik Sebastian hingegen wird wohl weiter ein Teil dieses Blogs / des Podcasts bleiben, denn ohne ihn gäbe es auch kein ToHeSeLü.
Was allerdings aus dem Kerl wird, das sei mal dahingestellt.

So, das war`s dann mal von mir.

Mit einer kleinen Träne im Auge sage ich hiermit:

Brigitte, danke für die schöne, nervenaufreibende, glamouröse Zeit. Du bist mein Star, und ich wünsche Dir viel Glück, wo auch immer Du nun bist. Toi Toi Toi.
Dein Philipp

Und hier noch etwas für alle Brigitte-Fans….

Jay Brannan

1. August 2009 von Philipp Wimmer

ITunes Chart Climber Jay Brannan
(hier ist das Video zu sehen)

Jay Brannan, einer der meiner Meinung nach besten jungen Songwriter auf dem Markt, über seine Karriere. Angefangen hat Jay auf Youtube, später kam der Indie-Movie „Shortbus„, in dem er vor laufender Kamera Sex mit einem schwulen Pärchen hatte.

Mittlerweile hat Jay sein 2. Album veröffentlicht, und ich kann jedem Acoustic-Fan nur empfehlen, in diese Musik reinzuhören!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf Jay`s Konzert am 9.9. in München!

Mona Gitta auf Abwegen

31. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Mona Gitta

Anscheinend hat Brigitte entfernte Verwandte. Das würde ihr anmutiges Antlitz auch leicht erklären!

Vampira

Da bekommt der Ausdruck „Brigitte, das männermordende Weib“ gleich eine ganz neue Bedeutung..
Tja, sie saugt halt für ihr Leben gern…

Annabell & Albert suchen das Glück (Kurzfilm)

30. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Lange ist es her, und nun sind sie wieder da: Annabell und Albert, die beiden Schafe.

Nun ist er fertig, mein kleiner Kurzfilm, eine Ode an die Schafe!
Viel Spaß!

Lieber Gruß

Philipp

ToHeSeLü live (9): Mephisto

28. Juli 2009 von Philipp Wimmer

ToHeSeLü #64: Zwiefo****** Hur (Achtung, live und laut)

25. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Heute mal ein kleiner Skype-Mitschnitt von Diweli-Dirk (*lol*) und eine Live-Probe der „Hexen“ aus Orffs „Bernauerin“ (Premiere nächsten Freitag)… mehr gibbes nicht ;) Die Tage dann mal wieder mehr!

Viel Spaß

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ToHeSeLü live (8): Schauspielschule

25. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Gay Education

23. Juli 2009 von Philipp Wimmer

5-Sterne-Fleischer Fleischhauer (Der Test)

21. Juli 2009 von Philipp Wimmer

So, hier mal ein kleiner Testballon.

Ich soll als Auftragsarbeit einen Podcast ins Leben rufen zum Thema „Metzgerei“. Hier mal, was mir, in Zusammenarbeit mit meinem Vater, eingefallen ist.

Das Ganze ist erst einmal ein Test. Mal sehen, wie sowas bei den Kunden ankommt. Daumen drücken!
Kommentare, Verbesserungen und Feedback natürlich absolut willkommen!!

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Once again: „Der Waldschrat“

20. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Sooo, meine regelmäßigen Leser werden jetzt wahrscheinlich grinsen, aber Leute:
ich mein es ernst! Mich packt die Tatendrangwut.

Heute beim Twittagessen mit Annik gesprochen, und sie hat ebenso bestätigt, dass man sich auf die großen Projekte konzentrieren soll. Sie hat ja recht. Da häng ich rum, den Kopf voller Ideen, und was mach ich? Stell lustige Youtube-Videos online. Das macht Spaß, setzt Kreativität frei, bringt aber dummerweise kein Geld. Nada. Nix.

Liebe Leute, Brigitte wird etwas renoviert, Torben Henrik Sebastian auch, und werden bestimmt demnächst wieder in Erscheinung treten.

Aber jetzt wird erst einmal versucht, dem schon lang liegenden „Waldschrat“ Leben einzuhauchen, und zwar ernsthaft.

Hab mir eben die alten Exposé (wie ist denn der Plural? Exposés?!) angeschaut, und da steckt schon viel drin. Jetzt muss ich es nur noch rausfischen.

Was da draus wird, das zeigt die Zeit.

Drückt mir die Daumen!

Philipp anno 2003: „Im Grünen irgendwo“

19. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Mit 22, kurz vor Beginn meiner Schauspielausbildung, damals noch im extremen Musical-Fieber, entstand dieses kleine Video nach einer Vorstellung meiner damaligen Theatergruppe.

Und heute, 6 Jahre später, sehe ich das Video zum ersten Mal. Lustig, wie man sich so im Laufe der Zeit verändert.
Seltsam ist, dass meine Stimme damals irgendwie klarer und trainierter klang. Oder ist das die eigene Wahrnehmung? Egal. :)

Projekt-Planung…aber wie?!

18. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Hallo Leute,

eigentlich sollte ich ja hier derzeit über meine Proben für die „Bernauerin“ schreiben, aber das läuft so herrlich unspektakulär und geradlinig, dass ich gar nicht weiß, über was ich berichten sollte.
Kurzer Zwischenstand: es läuft. am 31. Juli ist Premiere. Mehr gibbes eigentlich nich zu sagen, ne.

Aber in mir brodelt es ungemein zur Zeit.

Ich will, möchte und muss Torben Henrik Sebastian oder/und Brigitte irgendwie voranbringen, und das nicht nur im Podcast bzw. auf der Seite.

Der Podcast und der Blog sind super Mittel, um experimentell an diese Figuren ranzukommen, aber mein Gefühl sagt mir, dass was vorwärts gehen muss.

Allein ist es allerdings sehr schwierig, deshalb brauch ich Anregungen, Ideen, kreative Geister und am besten Partner, mit denen ich zusammen etwas entwickeln kann.

Auf Dauer ist das Youtube-Videos-basteln etwas öde, und bringt auch nicht so viel.
Cool wäre es, Brigitte oder ToHeSeLü auf die Bühne zu bringen, evtl mit anderen Charakteren zusammen. Oder auch eine „Internet-Sitcom“ wäre denkbar.

Falls unter Euch jemand ist, der ein gutes Gespür für Comedy hat, der gerne schreibt und wirklich Interesse hat, mit mir zusammen ein „Format“ zu entwickeln, dann wäre das fantastisch!

Alles Liebe

der Philipp

Brigittes Geständnis

14. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Glockenkrach – die Münchner Live Sitcom

12. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Liebe Münchner,

was macht man an einem so verregneten CSD-Wochenende, wenn man eigentlich krank zuhause sitzt und sich mental auf die Proben für die „Bernauerin“ vorbereitet?

Richtig, man geht zu McDonalds, zieht sich Pommes und nen Burger rein, dann schwingt man sich in die Tram 27 zum Theater…undsofort und schaut sich um 20.30 Uhr „Glockenkrach“ an.

Wer noch nie etwas von Impro-Theater gehört hat, wird es sich nicht wirklich vorstellen können, wie so etwas abläuft. Also kurz zum Prozedere:
„Glockenkrach“ ist eine Live-Sitcom, die (ursprünglich) als Semesterarbeit von Schauspielschülern des TheaterRaums entstanden ist und im Münchner Glockenbachviertel spielt.

Die Hauptszenerie findet in einem Waschsalon statt, welche ja bekanntermaßen viele illustre Gestalten beherbergen, so in diesem Fall z.B. den Ossi Kallö, Mandy vom Ostbahnhof („Ich hab meinem Kind schon mit 3 die Flasche gegeben“), die Lesbe Coco, die Übermutter Magali, Landei Lotta und viele andere.
Begleitet werden diese skurrilen, genialen Charaktere von einem charmanten Pianisten namens Marc Schmolling.

Das Publikum darf zu Beginn der Show wahllos Begriffe auf einen Zettel schreiben, die dann an Marc Schmolling weitergegeben werden. Diese Zettel kommen im Laufe der Show in kurzen, improvisierten Werbe-Jingles zum Einsatz.

Die Handlung der einzelnen „Episoden“ (heute waren es Folge 5 & 6 der 4. Staffel) werden vollkommen frei von den Schauspielern improvisiert, und das aufs Feinste. Es ist nichts vorgeschrieben ausser der Ort und die Eigenschaften der Charaktere.

Impro-Lehrer und Szenekenner Roland Trescher hat die jungen Talente unglaublich gut für diese Art von Show getrimmt. Da stimmt alles.

Man kann es nicht beschreiben, man muss es erleben.

Hut ab, liebe Glockenkrachler, ich war nicht das letzte Mal bei Euch.

Und wer weiß, vielleicht kreuzen sich ja mal die Wege von Brigitte und den illustren Gestalten aus dem Glockenbachviertel…

Das ist Brigitte

12. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Das ist Brigitte A. und sie sucht einen Mann.

Wer sie noch nicht kennt, der hat jetzt die Möglichkeit, ihr über Twitter zu folgen oder gleich eine eMail (brigitte@toheselue.com) zu schicken.

Tragt Brigittes Wort in die Welt hinaus!

ToHeSeLü #63: Zehn Euro bitte, danke

12. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Zehn Euro macht`s, danke! Ein grandioses Geplauder zwischen The-M vom Eyepod und mir. Mit unglaublich viel Werbung für andere Podcaster, also Ohren und Brieftaschen auf ;)

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Mein wertvoller freier Abend.

8. Juli 2009 von Philipp Wimmer

So, ich reiss jetzt mal die Chips auf, hau „Repo! The Genetic Opera“ (3. Anlauf) in den DVD Player, fress mich voll und werde noch fetter, als ich eh schon bin. Neeein, bitte keeein Mitleid, ich brauch nen Tritt in den Arsch. Wohlgemerkt TRITT in den Arsch. Und dann ne Kanne Tee mit Rum. Oder vorher am besten, denn aufstehen tu ich nimmer, wenn ich erstmal im Bett lieg.

Oder jemand funkt mich über Skype an.

Morgen wieder Proben.

ToHeSeLü #62: Brigitte und Piet

7. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Brigitte hat aus dem hohen Norden eine Nachricht erhalten: Piet, Mitte 30, hat sich anscheinend in sie verliebt, als das Team von „Wer die Liebe zählt“ ein Bild von der „schicken Münchnerin“ gezeigt hat. Der erste Kontakt zwischen den beiden nun also exklusiv hier :)

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Ich zwitschere: „Hunger!!!“

7. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Eine tolle Idee, was ich da auf Twitter gerade entdeckt habe: das Twittagessen.

Schon in etlichen deutschen Städten organisieren und verabreden sich Twitterer gemeinsam zum Lunch oder Abendessen. Einfach mal reinschauen, ich werde bestimmt bald mal in Muc dabei sein!

Macht mit und guten Appetit! :)

ToHeSeLü bei Diweli

7. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Gestern hatte ich das große Vergnügen, auf Dirks Blog und in seinem Podcast vorgestellt zu werden.

Hört, lest und schaut doch mal rein bei Diweli.de!
Ich finde Dirks Plattform sehr interessant und hoffe, dass sich noch viele Nachwuchsautoren finden, die ihre Werke veröffentlichen!

Also Dirk, weiter so und vielen vielen Dank!

Wer mehr über Dirk erfahren möchte, kann das natürlich auch über Twitter ;)

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Dies ist ein Podcast von diweli.de !

Regen, Laune, Bernauerin

6. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Mann, ich kann Euch gar nicht sagen, wie mich das Wetter derzeit ankotzt.

Wenn ich rausgehe, bin ich grundsätzlich falsch angezogen. Entweder zu leicht, oder zu warm und schwitze mir dann aufgrund der schwülen Regenluft einen ab.
So langsam dürfte sich das Wetter mal wieder auf Sommer einstellen, oder gleich der Herbst kommen. Aber dieses Dauernass ist echt ätzend.

V.a. wenn ich dran denke, dass wir am Mittwoch mit den Proben für die „Bernauerin“ auf Andechs beginnen. Im Theater schwitzen, dann raus, frieren, krank werden. Das kenn ich doch schon vom „Sommernachtstraum“.

Naja, wat soll`s.

Ich freu mich schonmal auf meinen Berlin-Aufenthalt im August/September und auf alles, was dann noch so kommt.

Dat war`s dann mal, kurz und schmerzlos .)

Lieber Gruß aus dem nassen München

ToHeSeLü #61: ToHeSeLü & Caliban quatschen (2)

5. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Der zweite Teil des lauschigen Gesprächs rund um Thema Musical, zusammen mit meinem guten Freund und Blogger Caliban.

Diesmal dreht es sich v.a. um das Musical Wicked, die Bedeutung vom „Zauberer von Oz“ für die Gay Community und die Hintergründe sowie um die Gerüchte des „Rocky Horror“-Remakes. Ausserdem erklärt Caliban, warum ein Remake des Kult-Musicals nicht funktionieren würde.

Viel Spaß

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Tumblr

3. Juli 2009 von Philipp Wimmer

So, nun bin ich also auch bei Tumblr angemeldet. Könnt mir gern auch da followen. Bin gespannt, wie nützlich das ist. Bislang hab ich es noch nicht ganz kapiert, aber das war zu Beginn bei Twitter auch so :)

ToHeSeLü #60: ToHeSeLü & Caliban quatschen (1)

2. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Mit Caliban, einem sehr sehr guten Freund und Weggefährten in der Niederlassung, und schon schwallt man über das gemeinsame Lieblingsthema: Musicals.

Rocky Horror, Mamma Mia, Chicago, Sweeney Todd, Hedwig and the Angry Inch….jene Shows und Filmmusicals, die uns geprägt haben :)
Ausserdem ein paar kleinere Episoden aus unseren Leben und die nette Geschichte, wie wir uns eigentlich kennengelernt haben ;) Unter anderem erfahrt ihr auch, wie es zu dem Bild unten gekommen ist ;)

Der zweite Teil des Gesprächs dann bald auf diesem Blog.

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ToHeSeLü #59: Podiumsdiskussion zum Thema Casting (sehr lang!)

1. Juli 2009 von Philipp Wimmer

Gestern war im Rahmen des Münchner Filmfests eine Podiumsdiskussion, organisiert vom Bundesverband für Casting (BCV), die sehr tiefe, interessante Einblicke in die aktuelle Situation der Branche gab.

Vor Ort waren

Uschi Reich, Produzentin

Bavaria Filmverleih- und Produktions-GmbH, München

Hansjörg Füting, Produzent

neue deutsche Filmgesellschaft mbH, München

Ulla Skoglund, Agentin

fitz + skoglund agents, Berlin

Bernhard Hoestermann, Agent

hoestermann Agentur für Schauspieler, Berlin

Dorothee Weyers, Casting Director (BVC)

Novafilm Fernsehproduktion GmbH, Berlin

Fritz Fleischhacker, Casting Director (BVC)

Casting Englander & Fleischhacker, Wien

Moderation: Stephen Sikder, Casting Director & Vorstand BVC

Dream Team Munich, München

Ich habe den ersten Teil der Diskussion mitgeschnitten für alle, die nicht teilnehmen konnten bzw. für alle, die sich für die derzeitige Branchensituation interessieren.

Da es sich um eine offene Infoveranstaltung handelt, hoffe ich, es ist rechtlich in Ordnung, das hier zu präsentieren. Falls nicht, nehme ich es natürlich wieder vom Netz, klar!

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Brigitte (8): Gothic

30. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Impressionen vom „Sommernachtstraum“

30. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Backstage am Tag nach der Premiere

29. Juni 2009 von Philipp Wimmer

ToHeSeLü #58: Wehmut

29. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Gestern ging unsere letzte Vorstellung vom „Sommernachtstraum“ über die Bühne, und wie immer nach einer wunderbaren Produktion, sind die ersten Momente sehr schwer, wenn man plözlich wieder ohne diese Gemeinschaft dasteht.

Ein paar Gedanken rund um die letzten Tage, und als kleines Schmankerl für alle bayerischen  Filmfans ein kurzer Ausschnitt aus der Lesung von Markus H. Rosenmüller, Regisseur von „Wer früher stirbt ist länger tot“.

Lieber Gruß!

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ToHeSeLü #57: Crashkurs Rollenarbeit

25. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Leider heut wieder kein ToHeSeLü-Video, aber dafür ein kleiner Crash-Kurs zum Thema „Wie bereite ich mich auf eine Rolle“ vor. Sorry für die störenden Hintergrundgeräusche :) Fragen gerne an mail@toheselue.com

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Der Kunde ist König

24. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Das ist mal ne nette Art, sich beim Kunden zu bedanken!
Ich habe bei einer bekannten Schweizer Firma ein neues Sleeve für mein iPhone bestellt, und diese beiden eMails dabei erhalten:

„Es ist uns eine Ehre zu verkünden, dass du demnächst stolzer F22 iPhone protector Besitzer sein wirst.
Wir werden alle Hebel in Bewegung setzten, dass schon in Kürze ein attraktiver Kurier an deiner Haustüre klingelt, um dir dein Stück FREITAG persönlich überreichen zu können.

Wir werden jetzt noch bis in die späten Abendstunden deinen Einkauf bei uns feiern und mindestens 17 Mal auf dich und deine Wahl anstossen. Nochmals herzlichen Dank.

Liebe Grüsse “

Und einen Tag später dann das:

„Hallo Philipp

Geschafft! Dein F-Produkt wurde erfolgreich verpackt und ist bereits auf dem Weg zu dir. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge haben wir uns alle noch einmal in der Halle versammelt um Lebe Wohl zu winken. Wir wünschen euch eine schöne Zukunft und eine lange Freundschaft.

Vielen Dank nochmals und bis zum nächsten Mal“

Da kann sich der eine oder andere Versand mal ne ganz dicke Scheibe abschneiden.
Ich grinse schon den ganzen Tag.

Vor allem bin ich auf den Kurier gespannt ;)

ToHeSeLü #56: Kurz und Bündig

23. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Live aus dem Kino. Das Atlantis wird umgebaut und aufgewertet. Bin in der Zeitung verrissen worden, Brigitte hat Post von Piet bekommen und ein kleines Interview!

Ihr könnt gerne Zuschriften an Brigitte machen unter brigitte@toheselue.com !
Sie freut sich :)

 

 

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Brigitte (7): Kindergeburtstag

23. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Szenen einer Gruppe

22. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Premiere vom „Sommernachtstraum“

20. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Puh, was eine Nacht.

Gestern Vormittag öffnete sich in München der Himmel und es schüttete, was das Zeug hielt. Die Temperaturen sanken vom Vortag 30°C auf kühle 20°C. Das perfekte Wetter für unsere Premiere…

Nunja.

Nachdem die Generalprobe am Donnerstag vor immerhin 300 Leuten ein Probe typischer Art war (Hauptsicherung fiel aus, Musik vom Band kam nicht mehr, Orchester verspielte sich, wir fielen uns gegenseitig ins Wort etc), waren wir doch sehr gespannt auf das, was uns zur Premiere dieses Mammutwerkes (immerhin 3 Stunden mit Pause) erwarten würde.

Und ja, es ist seltsam, wenn der Regisseur sagt, er schaut sich die Vorstellung nicht an, Du um 19 Uhr hinter der Bühne wartest, der Dirigent Mark Mast die Bühne betritt, die Leute klatschen und plötzlich ist für den Rest des ersten Teils Totenstille.

Immerhin sind wir so routiniert im Stück, dass uns das relativ kalt gelassen hat. Und siehe da: nach der Pause tauten die Premierengäste auf und es hagelte Applaus.

Wie ich im Gespräch mit einigen Gästen erfahren habe, ist es anscheinend ungemein spannend, fesselnd und wunderschön, so dass man sich selbst vergisst.

Das schönste Zitat gestern von einer Freundin war: „Wenn Puck sich am Ende ans Publikum wendet und sagt, sie hätten gerade einen SommernachtsTRAUM gesehen, so hat man tatsächlich das Gefühl, man hätte kurzweilige 3 Stunden in einem Zustand zwischen Wachen und Träumen verbracht.“

Lieber Marcus Everding, liebes Ensemble und Kollegen,
danke für diese Produktion. Unsere Produktion.

Bilder und Audio-Kritik von BR4 Klassik hier.

Endproben-Tage

18. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Genau in dem Moment, wenn dieser Post online geht, erklingen im Florian-Stadl am Fuße des Heiligen Bergs die Fanfaren zu Shakespeare`s „Sommernachtstraum“, und wir spielen die Generalprobe vor 300 ausgesuchten Leuten. Mann, endlich :)

A Glimpse of Demetrius

18. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Heute Abend Generalprobe :)

Stöckchen

18. Juni 2009 von Philipp Wimmer

1. Welches Parfum benutzt du zur Zeit? D&G
2. Song des Tages? Gezwungenermaßen „Eiapopei“ und „Surudidl“…
3. Was ist dein Lieblingsfilm? schwierig zu sagen, aber es gehört auf alle Fälle „Hedwig and the Angry Inch“ dazu
4. Was ist dein Highlight des Tages? Generalprobe vom „Sommernachtstraum“ auf Andechs!
5. Was willst du unbedingt lernen? Die Einfachheit des Seins auf der Bühne, Wahrhaftigkeit
6. Was hast du zuletzt gekauft? MyBrute für`s iPhone
7. Was ist dein Lieblingswetter? Sonnig, 26 ° C, windstill
8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel? Berufliche Weiterentwicklung
9. Was ist dein Lieblings Radiosender (FM)? Hör fast nur Podcasts, ansonsten Spreeradio
10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo in der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen? Im Moment würd ich sagen an einem Ort, wo es keine Pollen gibt!
11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern? Sport treiben, auf die Ernährung achten. Ach, das kann ich ja!
12. Wenn du für die nächsten Stunden irgendwo auf der Welt sein könntest, wo wärst du gerne? In London
13. Mit welchem Kompliment kann man dir eine richtige Freude machen? „Danke dafür.“
14. Wen würdest du gerne mal treffen? Michael Shurtleff, Jay Brannan
15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank? meine braune Hose von Esprit
16. Was ist dein Traumjob? Mein Job.
17. Welche sind deine Lieblingsbands? Jay Brannan, Rob Thomas, Jamie Cullum…also, meine Lieblingsmusiker.
18. 3 Dinge, die dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern? Freunde, Musik, meine Kollegen
19. Welche Intimfrisur trägst du? Frisur?!
20. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied? I`m Alive (aus „Next To Normal“)
21. Was ist deine Lieblingsserie? „The Comeback“ mit Lisa Kudrow
22. Was hast du gerade an? Adidas-Shirt, Boxershorts
23. Hast du schonmal um Geld gewettet oder gespielt? Ne.
24. Mein Mittagessen? Mittagessen?! Sowas hab ich heut nicht :/
25. Wann hast du heute Feierabend? Wenn es gut läuft 22.50
26. Katholik oder Protestant? Ich glaube an vieles, will mir nix vorschreiben lassen
27. Was war deine allererste (eigene) CD? „The Rocky Horror Picture Show“, mit 11. Weiß ich noch sehr gut!
28. Welchen Film hast Du als letztes gesehen? Hmmm…. ich denke „Clerks – die Ladenhüter“
29. Welches Konzert war das bisher beste, das du erlebt hast? „The Rocky Horror Show“ mit Paul Pecorino als Frank N Furter, 2006
30. Was tätest du, wenn du nicht gerade dieses mittlerweile schon ziemlich lange Stöckchen beantworten würdest? Schlafen und mich auf heut abend vorbereiten.
31. Was ist dein Lieblingsgetränk? Ganz ehrlich? Wasser, still.
32. Wenn du im Lotto den Jackpot gewinnen würdest, was würdest du dir als erstes kaufen? Ne Eigentumswohnung.
33. Gibt es was, was oder wer du gerne sein möchtest? So eine Frage stell ich mir erst gar nicht.
34. Welches Schulfach hast du abgrundtief gehasst? Sport, Mathe und Chemie.
35. Was ist dein Lieblings Getränk bei Starbucks? Caramel Macchiato

Hab ich mir von Matthes geholt, kann gerne weitergereicht werden :) Ich bin gespannt.

ToHeSeLü #54: 2Much

17. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Sorry für die wirre, verplante Folge. Ich hatte mir gesagt, dass ich diesmal aus Zeit- und Energiemangel nicht schneiden werde, von daher präsentiere ich Euch meine Gedanken(-Fetzen) und Erlebnisse quasi „live und unplugged“. Man möge mir das verzeihen. Spätestens nach dem Erlebnis heute Nacht werdet Ihr verstehen, dass ich keine Lust hatte, viel dran zu machen!
Lieber Gruß,

der Philipp

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Brigitte (6): Familiendrama

16. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Christa bringt Brigitte zur Weissglut.

Kurzer Gruß aus dem Kloster

12. Juni 2009 von Philipp Wimmer

ToHeSeLü #53: Lebenszeichen

12. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Nach einer ungeplanten kurzen Pause einen kurzen verpeilten Gruß aus dem Zug Landshut/München!

Hoffe, bald wieder mehr Zeit für den Podcast und das ToHeSeLü-Universum zu haben!

Lieber Gruß und bis bald!
Philipp

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Brigitte (5) – Nochmal Christa…

11. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Christa ist nochmal zu Besuch, diesmal gibt es aber richtig Zoff. Und wer um alles in der Welt ist Josef??

Letzte Woche…

11. Juni 2009 von Philipp Wimmer

In einer Woche, am 19.06. wird sich der Florian-Stadl am Fuße des Kloster Andechs mit 600 gespannten Leuten füllen, die um Punkt 19 Uhr die Fanfaren des „Sommernachtstraumes“ erleben werden.

Genau dann warten 20 Schauspieler hinter der Bühne, in den Gassen und auf der Bühne darauf, 6 lange Wochen harter, anstrengender, kreativer, spaßiger, wundervoller Arbeit endlich präsentieren zu können.

Ich bin sehr froh, ein Teil dieses Ensembles zu sein, denn wie unser Regisseur, Marcus Everding, gestern nach dem ersten Gesamtdurchlauf bestätigte: „Wir sind ein homogenes Ensemble, das den gleichen Rythmus spürt und spielt. Wir sind ein Team“.

Vor wenigen Tagen war BR 4 Klassik-Radio zu Besuch und hat ein wenig Atmosphäre und kleine Interviews aufgenommen, hier zu hören.

Für mich selbst kann ich nur sagen, dass ich in den vergangenen 5 Wochen unglaublich viel gelernt habe, sowohl Handwerk, Technik des Schauspiels an sich, und eine Menge über mich selbst. 

Ich kann es nicht anders beschreiben, meine das nahezu unsentimental, und viele meiner älteren Kollegen werden es bestätigen: Die Carl Orff-Festspiele auf Andechs sind ein Stück Heimat für mich geworden, und ich bin froh, glücklich und stolz, nun schon im 3. Jahr dabei sein zu dürfen.

Danke für diese Chance.

 

(Sorry, dass der Podcast und auch die Video-Sektion grad sehr vernachlässigt werden, aber im Kloster ist es sehr schwer, sowohl räumlich als auch zeitlich, zu produzieren. Ab dem 21. Juni wird es wieder regelmäßiger, versprochen!)

Warum so blass die Wangen? – Weil Regen fällt

7. Juni 2009 von Philipp Wimmer

Nach einer langen Zeit ist es nun geschehen, und es geht mir nicht gut dabei, gar nicht.

Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, desto sinnvoller war es jetzt und nicht später.

Auch wenn sich Wege trennen, bleiben die gemeinsam gegangenen Schritte zurück, und die Vergangenheit besteht weiter.

Danke für alles. 

Ich wünsche mir so vieles für Dich, möge sich das alles erfüllen.

Hoffentlich kommt der Sonnenschein bald wieder zurück.

In Liebe.

ToHeSeLü live (7): Für Brigitte

4. Juni 2009 von Philipp Wimmer